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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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des Autoris. 49

er beantwortete ihnen ihre Zweifel, er lösete ihnenschwere Fälle auf, und erweckte sie zu einem getro-sten Muth unter den aufftoßenden Schwierigkeiten.Ehe er von einer Familie Abschied nahm, so redeteer mit den vornehmsten Personen in derselben, mitdenAeltern und Herrfchaften besonders» Er erfor-schet- ihren Gemülhszustand, ihre Neigungen, ihreVorurtheile, um seinen Vortrag darnach einrichtenzu können. Wenn er merkte, daß sie die Pflichtendeö Hausstandes wcht beobachteten, so ermahneteer sie dazu, und bat ste, Gott in ihren Häusern zudienen, das Wort Gottes zu lesen, zu beten, zu sin-gen, und auch gewisse Zeiten zur geheimen Andachtdes Herzens auszusetzen. Auf diese Pflichten dranger mit großem Eifer, und gieng eher nicht weg, alsbis es ihm war versprochen worden, welche Zusageer durch ein Gebet zu Gott zu versiegeln pflegte.Das war seine allgemeine Methode, die er bey die-ser Arbeit in den Häusern beobachtete, jedoch mitderjenigen Veränderung, welche die Verschiedenheitder Umstände erheischete. War die Familie unwis-send, so wendete er mehr Zeit auf die catechetischeUnterweisung; wandelte sie unordentlich, so bestraf-te und überzeugte er sie von ihrem Unrecht, Sündeund künftiger Rechenschaft vor Gott; wandelte sieaber vor Gott, so suchte er sie im Guten zu befesti-gen. Zu diefer Arbeit wendete er fünf Nachmit-tage in der Woche an, und zwar von zwey Uhr bisgegen sieben Uhr des Abends, in welcher Zeit er dreyoder auch mehr Familien besuchte, nachdem diesel-ben stark waren. Er hat Gott sehr oft herzlich ge-priesen für den Segen, den er auf diese Bemühung

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