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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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40 Lebe»/ Charakter und Amtsführung

„offenbaret, deren Schönheit und Vortreffl'chkeit„ihn immer mehr reizte und über alles irdische er-„hub. Es war aber diese Lü'be von aller fleischli-chen Hitze und Feuer der Einbildungskraft ent»„femet,welches gemeiniglich einen Manschen zu phan-„tastischen und unanständigen Ausdlückungen ver-bleitet ; vielmehr stieg sein Gemüth ohne einem„Sturm von menschlichen Leidenschaften ganz sanfte,,zu Gott in die Hohe. Ich habe ihn ofte, ohne„daß er es gewußt, wahrgenommen, wenn er in der„Stille sein Herz -ju Gott erhoben. Das beweg-bliche Aufheben semer Augen, die mit einer liebli-chen und einnehmenden Heiterkeit seines Ange,„sichtes verknüpfet war, entdeckte den Geschmack„von einem innerlichen Frieden und Ruhe seinesHer-z^zenH. Und wenn er mit den Lippen laut und ver-„nemlich betete, so redete er aus volles Ueberzeugung„und mit einem Geschmack von der Freundlichkeit„Gottes. Die stärksten, die erhabensten, die lieb-lichsten Ausdrücke zeugelen davon, wie groß Gottz,in seinem Herzen sey. Dock nicht bloß diese Wor-„te, sondern der ganzeZusammenhang seiner Hand-lungen offenbare!?, daß das seine Hauptsache sey,„sich der Ehre Gottes, dem Besten der Kirche, und„dem Heil der Seelen zu widmen. Damit be-schäftigten sich seine Gedanken, davon redete seineZunge, darauf zielete alles sein Thun. So lebete„er, und so starb er auch» Ohnerachtet er in seiner„setzten Krankheit ein ausgezehrtes Gerippe war,„weder Hand noch Fuß regen konnte, ihm auch die„Aerzte alle Anstrengung des Gemüths und der„Sprache untersaget hatten; so ließ er sich doch tag-