Z8 Leben, Charakter und Amtsführung
sen, den Anfang machte, und ihn als den Vater ak-ler Barmherzigkeit verherrlichte. Darauf aber lo-bete er Gott auch als seinen (^)6)öpfer und Erhal-ter, und dieses that er mit Ausdrücken, die von ei-nem gerührten und bewegten Herzen zeugeten- Sol-che Lobeserhebungen Gottes horete man auch vonihm, wenn er unter freyem Himmel war, und sicheine Veränderung machte. Da pflegte er öfterszu sagen: Daß der Mensch die Aunge der gan-zen Schöpfung, und dazu bestimmt sey, derKreaturen Ausleger und Dolmetscher zu sen»,in ihrem Namen zu reden, und ihrem Schö-pfer mit lauter Stimme das Lob zu bringen,dazu sie eine stumme Anweisung gaben. Erwar dabey ein großer Liebhaber der Mufic, sonder-lich einer feinen singenden Stimme. Dieser be-diente ersieh zuweilen zuAbsingung derPsalmenDa-vids, wie Herr Barton dieselbe in Verse überse-tzet hatte. Endlich aber so war er in der Auskau-fung der Zeit gan;^ uncrmüdet. Nichl anders, alsvb er von Gott einen geheimen Wink empfangen,daß die Zeit seines Lebens von keiner langen Dauerseyn sollte, suchte er alle Stunden und Minuten nütz-lich anzuwenden. Er ergrif alle kleine Gelegenhei-ten mit Begierde, und suchte was großes damit aus-zurichten. Diejenigen, die seine Predigten überEph. 5, i6. gehöret hatten, konnten den Eindruckdavon in ihrem Leben nicht verlieren, und die Er-innerung seiner Gründe und seines Werts, darinner hievon geredet, war ihnen allezeit gesegnet.§- 17.
Es könnte zwar dasjenige, was bisher gesaget
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