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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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28 Leben, Charakter und Amtsführung

Sein guter Name war einer guten Salbe gleich,deren lieblicher Geruch sich ausbrütete, wo er lebteund wirkete, ja wo er auch persönlich nicht hin-kam. Anlangend ftin Verbellen in Absicht aufdiekirchlichen Umstände seiner Zeiten, und auf dieUn«terthamqkeit gegen die. so von Gott Gewalt überandere erhalten haben; so wird sein Exempel auchin diesem Stückruhmwürdig und erbaulich für allekünftige Zeiten bleiben. Er wohnete dem öffentli-chen Gottesdienst bey aller Gelegenheit mit bey, auchin den letzten Iahren seines Lebens, da seine Gesund-heit schon so sehr baufällig worden war; er höretSdie Predigten mit Andacht und Aufmerksamkeit an,wenn sie gleich von solchen gehalten wurden, derenKirchparthey er nicht zugethan war. Er war kei.nesveges der Meynung, daß Gott nicht rechtgeekret werden könne, wo nicht alle und jede Zuhö-rer in ihren Begriffen und Meynungen völlig über,eiNjlimmeten. Sein apostolischer Grund wardie»ser: N?em, CHristus nur geprediget wird, aufallerley Weise, so freue ich nuch, und will michfreuen. Er wußte, wie viel darangelegen war,den öffentlichen Gottesdienst unter den Christenaufrecht zu erhalten und die Versammlungen nichtzu verlaffen; gefetzt, daß auch dabey nicht alles ge-billlget werden könnte. W.r sich demselben entwe,der um wirklicher oder eingebildeter Unvollkommen-heiten willen entziehe, der geselle sich vor der Zeit zuden himmlischen Versammlungen, oder stehe in derMeynung, daß hier ausErden eine Gemeine ange,troffen werden könne, deren Art Gott zu dienen, oderderen Glieder schlechterdings ohne allen Tadel wä-ren.