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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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die Dame retten, aber auch irgend einer Fährlichkeit nicht ent-gehen würde, um deß willen, was die Dame im Sinne zu thnngehabt. Als sie dann auf den Kampfplatz kamen, stand Gott demDon Pero Nunnez bei, er siegte in dem Streit, und befreite dieDame, büßte aber dabei ein Auge ein, und also war Alles ein-getroffen, was er vorhergesagt, die Dame und ihre Verwandteaber beschenkten ihn so reichlich, daß die drei Ritter nun die Ge-beine des Grafen, ihres Herrn, weiter fortbringen konnten, nndzwar von jetzt an ohne alle Noth, denn der König von Kastilien,da er die Kunde vernahm, wie die Ritter mit den Gebeinen ihresHerrn glücklich angelangt, srente sich sehr, daß Männer aus seinemKönigreich so große Dinge vollbracht. Er ließ ihnen daher sagen,sie möchten mir, zu Fnß und schlecht gekleivet, wie sie wären, zuihm kommen, und an dem Tage, wo sie sein Land betreten sollten,ging er ihnen zu Fuß wohl an süns Meile« über die Grenze feinesReiches entgegen, sie zu empfangen, und erwies ihueu so vielGutes, daß ihre Nachkommen noch heut zu Tage sich seiner Frei-gebigkeit erfreuen, unv um den Grafen nnd die Ritter recht zuehren, begleiteten der König und Alle, die mit ihm waren, dieGebeine des Grafen bis nach Lsma, wo sie zur Erde bestattetwurden. Nach dem Begräbniß aber zogen die Ritter nach ihrerHeimath, und als Don Ruy Gonzalez zu Hause angekommen war,und am ersten Tage mit feiner Gemahlin zn Tische saß, hob dietugendhafte Frau, da sie das Fleisch vor sich sah, ihre Hände zuGott aus und sagte: Gcbeuedeict seist Du, Herr, daß Du michdiesen Tag erleben ließest, denn Dn weist, das ist das erste Fleisch,das ich genieße, nnd der erste Wein, den ich trinke, seit RnyGonzalez aus diesem Lande geschieden. Don Rny Gonzalez thates leid um sie, und er fragte, warum sie das gethan? Sie er-wiederte: er gedenke wohl noch, wie er bei der Abfahrt zn ihrgesagt: daß er nimmer ohne den Grasen zurückkehren würde, siemöge derweil leben wie eine gute Hausfrau, denn es werde ihrin feinem Haufe uie an Brod und Wasser fehlen, und da er sogesagt, so wäre es unrecht von ihr gewesen, wenn sie sein Gebotüberschritten und Anderes genossen hätte, als Brod und Wasser.Als ferner Don Pero Nunnez, zu Hause angelangt, mit seinen