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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Die Vacanz geht bald zu Ende," sagte der Eine,wirmüssen unö gleich von Linz links abwenden, so kommen wirnoch bei gnter Zeit nach Prag."Nnn wahrhastig!" riesder Waldhornist,wem willst dn da was vorpfeifen? nichtsals Wälder nnd Kohlenbanern, kein geläuterter Knnstgeschmack,keine vernünftige freie Station!"O Narrenspossen!"erwiederte der Andere,die Banern sind mir gerade die lieb-sten, die wissen am besten, wo einen der Schuh drückt, undnehmend nicht so genau, wenn man manchmal eine falscheNote bläst."Das macht, du hast kein i>oi»l, c! Iiu»-nein-," versetzte der Waldhornist, jii'of-niiun viil^ns etorceo, sagt der Lateiner." -Nnn, Kirchen aber muß esauf der Tour doch geben," meinte der Dritte,so kehren wirbei den Herren Pfarrern ein."Gehorsamster Diener!"sagte der Waldhornist,die geben kleines Geld und großeSermone, daß wir nicht so unnütz in der Welt herumschwei-fen, sondern uns besser ans die Wissenschaften applicirensollen, besonders wenn sie in mir den künftigen Herrn Con-frater wittern. Nein, nein, (üei-ieus clericm» non cleei-mgt. Aber was giebt es denn da überhaupt für großeNoth? die Herren Professoren sitzen auch »och im Karlsbad?,und halten selbst den Tag nicht so genan ein."Ja,llistii>°»eiiclu»i est iuter et i»ter/° erwiederte der Andere,lieet ^ovi, »o» lieet liovi!"

Ich aber merkte nun, daß es Prager Studenten waren,und bekam einen ordentlichen Respekt vor ihnen, besondersda ihnen das Latein,nur so wie Wasser vom Munde floß.Aus d. Lcbcn eines TangcnichtS 8