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Mir aber war cs so sternklar im Herzen, wie damalsan dem glückseligen Sonnabend, als ich am offenen Fenstervor der Weinflasche bis tief in die Nacht hinein auf derGeige spielte. Ich holte, da der Numor gar kein Endenehmen wollte, frisch meine Violine wieder hervor und spielte,ohne mich lange zu besinnen, einen wälschen Tanz auf, densie dort im Gebirge tanzen, und den ich auf dem alten, ein-samen Waldschlosse gelernt hatte.
Da reckten Alle die Köpfe in die Höh'. „Bravo, bra-vissimo, ein deliciöser Einfall!" rief der lnstige Kenner vonden Künsten, und lief sogleich von Einein zum Andern, umein ländliches Divertissement, wie er's nannte, einzurichten.Er selbst machte den Anfang, indem er der Dame die Handreichte, die vorhin in der Laube gespielt hatte. Er beganndarauf außerordentlich künstlich zu tanzen, schrieb mit denFußspitzen allerlei Buchstaben auf den Rasen, schlug ordent-liche Triller mit den Füßen, und machte von Zeit zu Zeitganz passable Luftsprünge. Aber er bekam cs bald satt, denner war etwas korpulent. Er machte immer kürzere und un-geschicktere Sprünge, bis er endlich ganz auS dem Kreiseheraustrat und heftig hustete, und sich mit seinem schnee-weißen Schnupstnche unaufhörlich den Schweiß abwischte.Nnterdeß hatte auch der junge Mensch, der nnn wieder ganzgescheut geworden war, aus dem Wirthshanse Castagnettenherbeigeholt, und ehe ich mich's versah, tanzten Alle unterden Bäumen bnnt durcheinander. Die untergegangene Sonnewarf noch einige rothe Widerscheine zwischen die dunklen