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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
Seite
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du in's Thor kommst, immer die einsame Straße rechtsfort!

Ich konnte vor Verwunderung kein Wort hervorbringen,denn wie ich sie min erst recht ansah, erkannte ich sie auseinmal: es war wahrhaftig die schnippische Kammerjnngservom Schloß, die mir damals an dem schönen Sonntags-Abende die Flasche mit Wein brachte. Sie war mir sonstniemals so schön vorgekommen, als da sie sich jetzt so erhitztan mich lehnte, daß die schwarzen Locken über meinen Armherabhingen.Aber, verehrte Mamsell," sagte ich vollerErstaunen,wie kommen Sie"Um Gotteswillen, stillnnr, jetzt still'." erwiederte sie, und sprang geschwind von mirfort ans die andere Seite des Gartens, el/ ich mich noch ansAlles recht besinnen konnte.

Nnterdeß hatten die Andern ihr erstes Thema fast ganzvergessen, zankten aber nnter einander recht vergnüglich weiter,indem sie dem jnngen Menschen beweisen wollten, daß er ei-gentlich betrunken sei, was sich für einen chrliebendcn Malergar nicht schicke. Der ruude, sire Mann aus der Lanbe,der> wie ich nachher ersnhr ein großer Kenner undFreund von Künsten war, und aus Liebe zu den Wissenschaftengern Alles mitmachte, hatte anch sein Stäbchen weggeworfenund flankirte mit seinem fetten Gesichte, das vor Freundlichkeitordentlich glänzte, eifrig mitten in dem dicksten Getümmel herum,nm Alles zu vermitteln nnd zu beschwichtigen, während er da-zwischen immer wieder die lange Cadenz und das schöne Tableau?dauerte, das er mit vieler Mühe zusammengebracht hatte.