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Eines Abends war die Herrschast auf die Jagd geritten; ,die Sonne ging eben imter und bedeckte das ganze Land mitGlanz und Schimmer, die Donau schlängelte sich prächtigwie von lauter Gold und Feuer in die weite Ferne, vonallen Bergen bis tief ins Land hinein sangen und jauchztendie Winzer. Ich saß mit dem Portier aus dem Bänkchenvor meinem Hause, und freute mich in der lauen °Lufr,wie der lustige Tag so langsam vor uns verdunkelte undverhallte. Da ließen sich auf einmal die Hörner der zurück-kehrenden Jäger von fern vernehmen, die von den Bergengegenüber einander von Zeit zu Zeit lieblich Antwort gaben.Ich war recht im innersten Herzen vergnügt und sprang aufuud rief wie bezaubert und verzückt vor Lust: „Nein, dasist mir doch ein Metier, die edle Jägerei!" Der Portieraber klopfte sich ruhig die Pfeife aus und sagte: „DaS denktJbr Euch just so. Ich habe es auch mitgemacht, man ver-dient sich kaum die Sohlen, die man sich abläuft; undHusten und Schnupfen wird mau erst gar uicht los, daskommt von den ewig nassen Füßen." — Ich weiß nicht,mich packte da ein närrischer Zorn, daß ich ordentlich amganzen Leibe zitterte. Mir war auf einmal der ganze Kerlmit seinem langweiligen Mantel, die ewigen Füße, sein Ta-backsschnupfen, die große Nase uud Alles abscheulich. — Ichfaßte ihu, wie außer mir, bei der Brust uud sagte: „Por-tier, jetzt schert Ihr Euch nach Hause, oder ich prügle Euch >hier sogleich durch!" Den Portier überfiel bei diesen Wor-ten seine alte Meinung, ich wäre verrückt geworden. Er sah