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mal zu, ich saß vier, fünf, sechs Morgen hinter dein Strauche,aber sie kam nicht wieder an's Fenster. Da wurde mir dieZeit lang, ich faßte ein Her; und ging nun alle Morgenfrank und frei längs dem Schlosse uuter allen Fenstern hin.Aber die liebe schone Frau blieb immer und immer aus.Eine Strecke weiter sah ich dann immer die andere Dameam Fenster steh». Ich hatte sie sonst so genau uoch niemalsgesehen. Sie war wahrhaftig recht schön roth und dick undgar prächtig und hoffärtig anzusehn, wie eine Tnlipane. Ichmachte ihr immer ein tieses Kompliment, uud, ich kann nichtanders sagen, sie dankte mir jedesmal uud nickte uud blinzeltemit den Augeu dazu gauz außerordeutlich höflich. — Nurein einziges Mal glaub' ich gesehu zu haben, daß auch dieSchöue an ihrem Fenster hinter der Gardine stand und ver-steckt hervor guckte. —
Viele Tage gingen jedoch ins Land, ohne daß ich siesah. Sie kam nicht mehr in den Garten, sie kam nicht mehran's Fenster. Der Gärtner schalt mich einen faulen Bengel,ich war verdrießlich, meine eigne Nasenspitze war mir imWege, wenn ich in Gottes freie Welt hinaus sah.
So lag ich eines Sonntags Nachmittag im Garten undärgerte mich, wie ich so in die blauen Wolken meiner Ta-backSpseise hinaussah, daß ich nach nicht ans ein anderesHandwerk gelegt, und mich also morgen nicht auch wenigstensauf einen blauen Montag zu freuen hätte. Die andern Bur-sche waren indeß alle wohlauSstaffirt nach den Tanzböden inder nahen Vorstadt hinausgezogen. Da wällte und wogte