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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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die mich in das Schloß mitbrachte, unterhalten trollte, wennich ein Kavalier wäre nnd mit ihr hier herumginge. Oderich legte mich an schwülen Nachmittagen ans den Rückenhin, wenn Alles so still war, daß man nur die Bienensumsen hörte, und sah zu, wie über mir die Wolken nachmeinem Dorfe zuflogen und die Gräser und Blumen sich hinund her bewegten, und gedachte an die Dame, und da ge-schah es den» oft, daß die schöne Frau mit der Guitarreoder einem Buche in der Ferue wirklich durch den Gartenzog, so still, groß und freundlich wie ein Engelsbild, sodaß ich nicht recht wußte, ob ich träumte oder wachte.

So sang ich auch einmal, wie ich eben bei einem Lust-hause zur Arbeit vorbei ging, für mich hin:

Wohin ich geh' und schaue,

In Feld und Wald und Thal,

Vom Berg' in 's HimmelMane,

Viel schöne gnäd'ge Fraue,

Grüß' ich dich tausendmal.

Da seh' ich auS dem dunkelkühlen Lusthanse zwischenden halbgeöffneten Jalousien und Blumen, die dort standen,zwei schöne, junge, frische Augen hervorfnnkeln. Ich warganz erschrocken, ich sang das Lied nicht aus, sondern ging,ohne mich umzusehen, fort an die Arbeit.

Abends, cs war gerade an einem Sonnabend, und ichstand eben in der Vorfreude kommenden Sonntags mit derGeige im Gartenhause am Fenster und dachte noch an die