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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Krönungsfeier.

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Schwäche des weiblichen Geschlechts durchaus nicht hintan-setzest, sondern vielmehr nach Gebühr erhebest, der Du dasSchwache in der Welt zum Werkzeuge nimmst, das Starkezu Schanden zu machen, der Du den Ruhm Deiner Stärkeals Triumph in der Hand Judith's, des jüdischen Weibes, demVolke über den wüthendsten Feind hast zueignen wollen, sieh'herab auf unsere Bitten und auf diese Deine Dienerin, welchewir in demüthiger Unterwürfigkeit zur Königin gewählt haben,vervielfältige die Gaben Deiner Segnungen, umgib sie immerund überall mit der Rechten Deiner Macht, damit sie, in demLichte Deines Schutzes kräftig beschirmt, die Bosheit dessichtbaren und unsichtbaren Feindes triumphirend zu bekäm-pfen vormöge, zugleich mit Sara, Lya und Rachel, den seligenund verehrungswürdigen Frauen, fruchtbar sei, Huldigungenverdiene zum Schmucke des ganzen Reiches, zur Regierungder Kirche Gottes.«

«Die Königin legt sich in Kreuzesform vor den Altar,und der Erzbischof von Köln spricht über sie folgenden Se-gen: ».0 Gott, der Du allein unsterblich bist, in den unzu-gänglichen Höhen des Lichtes wohnest, dessen Vorsehung inihren Anordnungen nicht trügt, der Du gemacht hast, wasnoch wird, und das, was nicht ist, bezeichnest, als ob es wäre,der Du die Hochmüthigen in Deiner Gerechtigkeit von derHöhe stürzest und die Demüthigen erhebest, Deine unaus-sprechliche Barmherzigkeit flehen wir in Demuth an, dass,sowie Du Esther, die Königin Israels, des Heiles wegen vonden Fesseln ihrer Gefangenschaft befreit, zu des Königs As-suerus Ehegemahl und Theilnehmerin seiner Herrschaft ge-macht, Du diese Deine Dienerin N. durch unsere demüthigeSegnung um des christlichen Volkes Heiles willen zur würdigenund erhabenen Genossin unseres Königs und zur Theilnahmeseiner Regierung mitleidig annehmen wollest, dass sie, fort-während in dem königlichen Ehebündnisse die Zucht heilighaltend, die der Jungfräulichkeit nächste Palme bewahrenkönne und Dir, dem wahren lebendigen Gott, in Allem undüber Alles zu gefallen trachte und mit Deiner Gnade das,was Dir wohlgefällt, von ganzem Herzen übe. Von Ewigkeitu. s. w.«

Die Salbung der Königin findet bloss auf der Brust statt,