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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Achens bürgerliche Verhältnisse.

II. Zeitraum.

Ache 11 seit 1172 eine mit Mauern und Pestungswerkenumgebene Stadt. Bis gegen die Mitte des 14. Jahrhundertsbildet sich die äussere Stadt. 1251 treten Bürgermeister, 1272Grafschaftsvorsteher auf. Regiment des .Erbraths.

Die deutschen Herrscher im zwölften Jahrhundert warender Entwickelung freier städtischer Verhältnisse abhold. Dasbewies der Salier Heinrich V. in seinen Beziehungen zuKöln und in seinem Verfahren gegen die Bürger von Cam-brai. Diese hatten in einer Zeit fortwährenden Wechselsder bischöflichen Herrschaft eine eigene Verwaltung für ihrebürgerlichen Verhältnisse begründet, sich selbst ihre Oberengesetzt und ein Stadtrecht aufgezeichnet. Dieses Hess Hein-rich V. sich bringen und zerriss es. Eine ähnliche Gesinnunggab Friedrich I. nicht bloss gegen die italienischen, sondernauch gegen die deutschen Städte kund. Den Trierern verboter im Jahre 1157 die Wiedererrichtung der Gemeinschaftder Bürger, welche Verschwörung genannt wurde, undKonrad, ein jüngerer Bruder Friedrichs I., Obervogt derTrierschen Kirche, befahl im Jahre 1161 die sofortige Ab-stellung derselben. Aehnlicke zunftgenossische Verbindungenwaren im Jahre 1149 in Köln, Strassburg, Mecheln undCambrai entstanden. In den Achen betreffenden Urkundendieser Zeit findet sich noch keine Spur irgend einer politi-schen Selbstthätigkeit der arbeitenden und industriellen Be-völkerung wohl aber lesen wir vom Uebermuth der Ritter,deren Wohnungen zur Strafe von Gewaltthat gegen die Stifts-herren auf Befehl des Kaisers niedergelegt werden. Achenhatte noch seine althergebrachte Pfalzverfassung. Erbliche