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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
Seite
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Belagerung der Schlösser zur Dyck u. Reifferscheid. 317

(oben S. 263) ist bekannt, class um diese Zeit in Aclien Don-nerbüchsen und Schiesspulver bekannt waren, jene ruhtenauf Gestellen aus Holz, welche der Wagner anfertigte. (It.magistro Petro carpentario de ligneo opere ad candem bu-sam.)

Wie vor dem Schlosse zur Dyck wird auch hier des Pul-vers und der Büchsen erwähnt. Hier vor Reifferscheid istauch die Rede von Büchsensteinen, die zu Nideggen gebro-chen und zu drei Schilling das Stück angefertigt werden,aber auch Blei zum Schiessen kommt neben den Pfeilen vor.Der Büchsenmeister Roederchyn setzt mit vier Gehülfen dieArmbrüste, Pfeile u. s. w. in Stand und fertigt das Pulverin Kübeln (Zinen) an. Neun Büchsensteine von Nideggennach Reifferscheid zu fahren, kostete 7 Mark kölnisch. Siemüssen demnach von bedeutendem Umfange gewesen sein.Das gegen Reifferscheid mitgeführte Pulver reichte nicht ausund Roederchyn kam während der Belagerung nach Achen,um neues anzufertigen. Die Hauptwaffe der Belagerer wardie aus dem hiesigen Bürgerhause mitgenommene alte Blide(antiqua blida in gramine civium), eine schwerfällige zerstö-rende Wurfmaschine. Ist es etwa die Belagerungsmaschine,von der oben S. 297, die Rede war? Die Unkosten dersel-ben betrugen 672 Gulden, 8 Schilling, welche die Stadt Kölnzur Hälfte trug. Zwölf Zimmerleute mit ihrem Meister,Proffion, waren sechs Tage beschäftigt, sie zusammenzu-setzen. Vierzehn Wagen mit einundsechszig Pferden warenzum Transport der Blide und anderen Geräthes nöthig. DieZimmerleute zogen zur «Aufrüstung« mit ins Lager, bleibendort 67 Tage und kosten 938 Mark. Auch fehlte es an ei-nem hinreichenden Vorrath von Blidensteinen. Nur in grosserEntfernung vom Schlosse, zu Vlatten und Nideggen, warengeeignete Steinbrüche, sie zu gewinnen; dort herum wohntenaber nur Feinde der Belagerer. Da wollte nach dem Briefeder Achener Geschworenen vom 21. August der Herzog vonJülich solche brechen lassen. Dieselben Geschworenen kla-gen. das es den Herren kein rechter Ernst mit der Belage-rung sei, da sie weder Bliden noch Büchsen zeitig aufstell-ten; auch der Herzog von Geldern wieder wie vor Schlosszur Dyck zu unterhandeln sich bemühte. Da Herr Poten in