Das Rathhaus.
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mit vorgenannter Meister Peter sicher sei, dass wir und un-sere Nachkommen, die nach uns unsere Stadt und unser Amtbesetzen, alle Bedingungen dieses Briefes stetig, fest und un-verbrüchlich halten werden, so haben wir unser Stadtsiegelad causas an diesen Brief gehangen, und nach dem Tode desMeisters Peter soll dieser Brief keine Geltung mehr haben,und sollen die hundert Mark, das Haus und alle vorstehen-den Angelobungen wieder gut und frei an uns und an dieStadt Aclien zurückfallen, und wir sollen dessen frei und le-dig sein und bleiben sonder aller Arglist.
Der, Ausdruck in vorstehender Urkunde: alle Bildnisse,die an das Haus gehören, bezieht sich wohl auf die Bilder,welche die Stirnmauer zierten, nicht auf diejenigen, welchezum Schmucke des Innern des Saales gehörten. AeneasSilvius, nachher Papst Pius II., der in Achen war, sprichtvon den ersteren; auch auf den an einer späteren Stelle zubesprechenden Abbildungen des Rathliauses von AlbrechtDürer aus dem 16. Jahrhunderte und bei Nopp und Merianaus dem 17. Jahrhundert sind dieselben sichtbar. Der Kerndes grossen Bauwerkes war also im Jahre 1370 vollendet.Es bestand in dem ersten Stockwerk aus den zur Verwaltungder Gemeinde nöthigen Räumen, namentlich dem Saale Brüs-sel, dem Sitzungssaale des Schöffengerichtes, aus dem zwei-ten Stocke, welcher ausschliesslich den herrlichen Festsaalenthielt. Dieser wird durch eine Pfeilerreihe nach der Längein zwei Hälften getheilt," von denen jede mit fünf Kreuzge-wölben bedeckt ist. Er ist 140 Fuss lang und 58 Quadrat-Fuss breit, 28 1 /2 Fuss hoch und enthält ohne Abzug der Pfeiler8120 Quadrat-Fuss. Die Haupt- und vordere Fronte liegtdem Markte, die hintere oder Südfronte der Liebfrauenkirchegegenüber.
Elisabeth, Gemahlin Königs Ludwigs I. des Grossen vonUngarn, hatte im Jahre 1357 in Begleitung von siebenhundertReitern eine Wallfahrt nach Achen gemacht (Henr. Rebdorfad a. 1357). Es ist sehr wahrscheinlich, dass durch diesePilgerfahrt die Beziehungen des ungarischen Königshauses zuAchen eröffnet wurden, welche Ludwig den Grossen veran-lassten, am 6. Januar 1374, am Tage der h. Dreikönige,ein nicht unbedeutendes Bauwerk zu gründen. «Er liess