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Das Rathhaus.
Peter von der Capellen, der dieser Stadt Steinmetz ist, da-hin übereingekommen sind, dass genannter Meister Peter dasStadthaus auf dem Markt treu und wohl auf städtische Ko-sten, oben und unten, hinten und vorne, an allen Endenbeaufsichtigen und besorgen und nach dem Rathe unsererHerren daran arbeiten soll, wie hernach beschrieben steht,zu wissen nämlich, dass genannter Meister Peter alle Bild-nisse, die an das Haus gehören, wozu Meister Peter dieCapitäle und Bildhäuschen fertig findet, von unserm städti-schen Stein auf seine Kosten schneiden soll, wie wir ihm dieSteine liefern. Weiter ist vorherbestimmt (vurscheyden), waszu dem Bau des vorgenannten Hauses von Steinwerk nöthigist oder sein mag, dazu soll genannter Meister Peter helfenund rathen, wie ein Werkmann zu thun und zu beaufsichtigenschuldig ist. Und weiter ist genannter Meister Peter an kei-nem anderen Werk mit der Hand zu arbeiten verbunden, alsan dem vorgenannten Hause in der Art und Weise, wie vor-hin geschrieben steht. Ferner ist bestimmt, wenn genannterPeter an irgend einem anderen Werke als an genanntemHause arbeiten sollte, so sollen diejenigen, die seiner bedür-fen, das mit ihm so verdingen, dass er es gerne thue. Undda nun genannter Meister der Stadt Werkmann gewordenist, so sollen wir und unsere Stadt Achen ihm dafür wäh-rend seines Lebens und so lange er leben wird hundert Markgewöhnlicher Achener Währung, wie sie am Tage der Aus-zahlung gang und gäbe sein wird, jährliche Leibrente zahlen,zu zweien Malen, nämlich 50 M. zu Grosskirmes (17. Juli)und die anderen 50 M. um unser Liebfrauen-Lichtmess; unddazu soll er alle Jahre Kleider, Wein und andere Gutthatenerhalten, wie es unsere Stadtdiener bekommen; und dazusoll er sein Leben lang unser städtisches in Kockerell beiden Augustinern gelegenes Haus haben, worin weiland unserStadtdiener Clas, genannt Capose, zu wohnen pflegte. Unddieses Haus soll Meister Peter sein Leben lang frei und ledigvon jedem Zins haben und es in baulichem Stand halten;wäre es aber der Fall, dass von unseren städtischen in derKockerellstrasse gelegenen Häusern eines leer würde, welchesMeister Peter lieber hätte, als jenes, so werden wir ihm dasgeben und das vorgenannte Haus wieder nehmen. Und da-