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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Altar der Böhmen iii ( dei' Liebfrauenkirche.

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Gennep, Erzbischof von Köln, verspricht Geleit und Schutzden den Achener Jahrmarkt besuchenden Kaufleuten schonam 1. Juni 1359, an demselben Tage der Herzog Wilhelmvon Jülich, zwei Tage später Diedrich, Graf von Loes (Loen),der sich auch Graf von Chyny, Herr von Heynsberg undBlankenberg nennt; Herzog Wenzel von Luxemburg, Brabantund Limburg, Bruder des Kaisers, gewährt diesen Schutz erstam 5. Juli 1362.

Von einer eigenthiimlichen Gabe des Kaisers Karl IV. audas hiesige Münsterstift berichtet zum Jahre 1361 HeinrichRebdorf. Der Kaiser liess aus Freude über die Geburt seinesSohnes Wenzel diesen gegen Gold abwägen und schickteletzteres, das sechszehn Mark bptrug, der Achener Liebfrauen-kirche zum Geschenk.

Am 20. Dezember 1362 stiftete er bei seiner Anwesen-heit in Achen zum Lobe Gottes und seiner glorreichen Mut-ter Maria, besonders aber zu Ehren des h. Wenzeslaus denAltar der Böhmen. In der aus Achen datirten Urkundeheisst es, dass der Altar auf dem Hochmünster neben derAnnakapelle stehe und mit zwanzig schweren Goldfiorenenjährlich dotirt und mit den angemessenen Kirchengeräthenversehen sei. Der Rector des Altars soll ein Böhme oderwenigstens ein der böhmischen Sprache Kundiger sein, umdenjenigen Böhmen, welche aus weiteiitlegenen Orten iu müh-samer Pilgerfahrt nach Achen kommen, um die Reliquien zuverehren, die Sakramente der Busse und des Abendmahleszu spenden. Er wird von dem Dechanten und dem Kapitelder Achener Kirche nach altem Brauche vorgeschlagen undvon dem Könige und seinen Nachfolgern an der RegierungBöhmens ernannt und hat alle Rechte und Pflichten derübrigen Kapläne der Kirche. Der Dechant und die Stifts-herren sind gehalten, am Vorabende des Festes des h. Wen-zeslaus die erste Vesper und am Tage selbst eine Messe vordem Altar zu halten, auch an dem Gedächtnisstage des Kö-nigs für ihn, den Grossvater, Heinrich VII., den Oheim, Erz-bischof Balduin von Trier, den Vater, König Johann vonBöhmen, die Mutter Elisabeth, die Gemahlinnen, Blauka vonFrankreich, Anna von Baiern und die damals noch lebendeKaiserin Anna, sowie für den erstgeborenen Sohn Wenzel