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Bündnisse.
der neuen Marienkirche, erfahren, die in wenigen Jahren alsein Denkmal religiöser Gesinnung Achens und als eine Zierdedes neueren Stadttheils nach Aussen und nach Innen voll-endet sich erhob. Während der Bauperiode des Chores ge-rieth nach Beeck, Aquisgr. p. 135, durch eine Feuersbrunstin der' Schmiedstrasse das Dach der Liebfrauenkirche imJahre 1366 in Brand. Ein Franziskanerbruder zeichnete sichbeim Löschen aus und erhielt 15 Gulden zur Belohnung.
Wenn wir in der Stiftung des Frohstes Gerhard vonVirneburg und seines Kapitels eine urkundliche Erwähnungüber den Beginn des gothischen Chores haben, so besitzenwir eine solche über das Rathhaus erst aus der Zeit seinerVollendung. Diese wird zum Jahre 1370 zur Sprache kommen.
Unterdessen waren dem Bündnisse vom 13. Mai 1351 bei-getreten Johann von Falkenberg 1 ), Herr von Born und vonSittard am 3. Februar 1352, dann am 28. April 1354 Die-derich, Graf von Loen, Herr zu Heinsberg und zu Blanken-berg (Urk. bei Laurent, Stadtr. S. 78). Letzterer versprach,wenn die Verbündeten das Raubschloss Grypenkoeven beiErkelenz belagern sollten, dreihundert bewaffnete Ritter undKnechte dahin zu senden und die beiden Häuser, welche dieBelagerer vor dem Schloss errichten würden, mit je dreissigMann zu Pferd und mit je dreissig Schützen zu besetzen,auch tausend seiner Landleute auf seine Kosten mit Schlippenund Spaten zum Graben und Zäunen und zu anderer Arbeitzu schicken. Nach mehrwöchentlicher Belagerung ergab sichdie Besatzung und schwur Urfehde. Das Schloss wurde ge-schleift. Am 18. Juli 1355 söhnte Walraf von Falkenberg,Herr von Herpen und von Aspen, sich mit dem Landfriedens-bunde aus und trat demselben bei. Am 3. Januar desselbenJahres hatte Engelbert von der Mark, Bischof von Lüttich.seinen Beamten auf Befehl Karls IV. geboten, den KauÜeutender Stadt Aclien, welche den von demselben Kaiser bewillig-ten Jahi'markt, fore genannt, besuchen, in seinem Landefreies Geleit zu geben. (Urk. im Stadtarch.)
') Seit den fünfziger Jahren des 14. Jakrh. kam Falkenberg inden Besitz Jülichs (Lac. III. 468, 561) und die Herrschaft wurde fürden neuen Herzog zur Grafschaft erhoben. (Lac. III. 473, 565.)