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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Achen erhalt die Meierei von Burtscheid.

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pfähle. Zeugen sind: Reynard von Palant, Probst zu Kerpenund Vicedom zu Achen, Heinrich von Gronsfeld, Wilhelm vonNesselrode, Drost zu Schönforst, Wilhelm von Lintzenich,Vogt zu Achen und Drost zu Wilhelmstein. Die Urkundeist noch dadurch interessant, dass sie ein jüngeres Stadtsiegelträgt (vergl. S. 135 u. 153): 5 Centim.; auf einfachem Thron einKönig mit Lilienscepter, Reichsapfel und Blattkrone, woranzwei zu den Seiten stehende Bischöfe die Hand halten; unterdem Fussschemel ein rechtsschräges Wappenschild mit demStadtadler. Umschrift: S. REGALIS URBIS AQYENSIS.Nach mündlicher Mittheilung des verstorbenen ArchivarsLaurent ist der Originalstempel noch vorhanden.

Anleihen machen war um diese Zeit eine kostspielige Sache.Im J. 1353 musste Heinrich von Flandern, Herr zu Valken-burg, zur Einlösung der mit seiner Hausfrau ererbten starkverschuldeten Schlösser und Herrschaften 15,000 goldeneSchilde aufnehmen; er erhielt dieselben von Reinard vonSchönau, Herr zu Schönforst, dem er wegen hinzugetretenerSpesen 21,000 Schilde verschreiben musste. In der darüberausgefertigten Urkunde sagt er: »Wir bekennen, dass wirdie Schlösser und Herrschaften nicht lösen konnten ohneHülfe und Beistand unseres lieben Freundes Reinhard vonSchönau, und wir und unsere eheliche Hausfrau ihn deshalbmit Mund und besiegeltem Brief gebeten haben, uns mitHülfe seiner Freunde 15,000 guter goldener Pfennige, genanntalte Schilde, zu erwerben und zu finiren (eine Kapitalsummezusammenbringen). Wir haben nun mit dem genanntenHerrn Reinard durch unsere Freunde geprüft und gerech-net, dass die Finanzie von den 15,000 Schilden, Kosten undandere Spesen (biual), Bezahlung und Anlehen, die er unsdarum gethan hat, sich auf 6000 Schilde belaufen, so dasswir ihm also 21,000 Schilde schuldig sind.« Die Kosten derAnleihe betrugen also vierzig Procent. (Rh. Ant. II, 20,S. 750.)

Den Tag nach Maria Lichtmess 1352 l ), schlössen Bür-germeister, Schöffen, Rath und gemeine Stadt Achen, »Erff-

') Quix, Schloss Frankenberg, Urk. 18.