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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Besuch der Kaiserin Margaretha in Achen.

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und einen anderen bei Herrn Franko de Rhode zu 56 Mark4 Schill, und verehrte diese Gegenstände der Kaiserin. Dieseerhält auch noch zwei vergoldete Schalen, die heim Bürger-meister Gerard Chorus zu 61 Mark gekauft worden waren. l )Für die Dienerschaft wurde eine Schale bei Dobag zu 20Mark 9 Schill, und eine andere bei Jakob Sassen zu 19'/2Mark gekauft. Kammerdiener, Mundschenk, Kellermeister undKoch erhielten 40 Goldschilde = 74 Mark 8 Schill. Endlicherhielt der kaiserliche Rath Ritter Wilbrand in einem seide-nen Beutel, der 3 Mark 9 Schill, kostete, 20 Goldgulden =:28 Mark. Ungefähr 51 Ahm 2 ) Wein, im Werthe von 315Mark 4 Schill, wurden für die Kaiserin und ihr Gefolge ge-kauft. Der theuerste kostete 8 Mark die Ahm, ungefähr19 Thaler unseres Geldes. 16 Mark 9 Schill, wurden fürirdene Krüge ausgelegt. Der Kaiserin zu Ehren wurde einLanzenstechen abgehalten, für welches 12 Schilddecken mitdem kaiserlichen Wappen angeschafft wurden. Es ist nochanzuführen, dass Johann Schifflart 7 Mark 7 Schill, dafürempfing, dass er umherging, um Neuigkeiten zu erfahren,die er dann den Bürgermeistern erzählte. Die Auslagen derStadt für den Aufenthalt der Kaiserin und ihres Gefolgesbeliefen sich auf die Summe von 1334 Mark 10 Schill. Er-freulich ist die Beobachtung, dass die geschenkten Gegen-stände bei Bürgern, Mitgliedern der städtischen Obrigkeit,eingekauft wurden, so dass das ausgelegte Geld auch wiederder Gemeinde zu Gute kam. Die Stadtrechnung vom Jahre1338 lässt einen grossen Weinverbrauch erkennen. Da aufden nordwestlichen Abhängen der Eifel die Waldungen nochbestanden, so muss unsere Gegend gegen jetzt eine mildereTemperatur und ein dem Weinbau günstigeres Klima gehabthaben. Ausser den hiesigen waren am Rhein und an derMosel manche Weinberge im Besitz der Achener Stiftskirchen.Die Weinassis, Weinaccise oder die Weinsteuer, hatte in ge-

l ) Waren die Chorus Goldschmiede? Ein henricus dictus choruswohnte auf der Schmiedestrasse. Liber censuum p. 74. 2 ) Sechs Ahmmachten ein Fuder aus; die Ahm hatte dreissig sextaria, welche in

den deutsehen Stadtrechnungen Veirdel heissen. Der Sextar hatte vierQuart, also die Ahm hundert und zwanzig Quart,