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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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S. Martinsspital. Stadtsiegel. Sühnaltäre. 241

17. März wurde von Avignon aus zu Gunsten des k. Geist-spitals ein Ablass verliehen. (Ach. Stadtarchiv.)

Ein Jahr später erfahren wir auch zuerst von demSpital des h. Martin, das vor dem Kölnerthor lag. Andieses erinnert heute noch der auf dem Hauptmann sichbefindende Gasthof zum h. Martin. Dass dies Spital, welchesden Bewohnern der Vorstädte ebenso zu Gute kam wie daszum h. Leonard in der Burtscheider- und das zum h. Julianin der Pontstrasse, auf dem Hauptmann lag, geht aus einerStelle in der Stadtrechnung vom Jahre 1334 hervor, woder noch auf dem Hauptmann bestehende Brunnen als beidem Kölnthor vor dem Spitale sich befindend bezeichnetwird. Im Jahre 1327 am Tage nach dem Fastensonntage,wo man Oculi mei singt, schlagen die Bürgermeister GerardGlioms und Wolter von Pont nach dem Tode Tilmans vonDüren, des Rectors der Martinskapelle, den Priester Jakobvon Oppenheim als dessen Nachfolger dem Erzpriester(Pleban) Johann von Lugene vor. Dass das Patronatsrechtder Kapelle den Bürgern und der Stadt zustand, sagt dasEmpfehlungsschreiben ausdrücklich.') Die Urkunde hat zu-erst (?) das Siegel der Stadt ad causas: Auf fünfstufigemThrone die heilige Jungfrau, gekrönt, das Jesukind auf demlinken Arm, ein Lilienscepter in der Rechten. Vor ihr knietKarl der Grosse, auf beiden Händen das Modell der Münster-kirche darreichend, hinter ihm eine Eiche. Umschrift:f S. regalis sedis Aquen. ad causas. Nach Laurent.

Am Tage der elftausend Jungfrauen (21. Oct.) 1328 er-klärte Wilhelm V., Graf von Jülich, dass die Bürger Achensetwa fünfzig Jahre früher für die Seelenruhe des in ihrerStadt gefallenen Grafen Wilhelm IV. vier Sühnaltäre, jedenmit zehn Mark Sterling, die Mark zu zehn Schillingen, jähr-lich dotirt haben. Die zehn Mark Einkünfte erhalten dieRectoren der Altäre, welche für je einen Altar bei denWeissen Frauen in Achen und den Cisterzienserinnen inBurtscheid von dem betreffenden Convente erneuert werden.Der Graf von Jülich stellt den Achenern anheim, durchZahlung von hundert Mark Sterling für jeden Altar sich von

') Quix, Gesch. der St. Peterskirche, S. 28.

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