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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Egidiuskapelle in der PontstrasBe.

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den konnentlichen stoil van Alchen. Bis zum Aufhören derfreireichsstädtischen Verhältnisse ist dieser Ausdruck, denwir schon im Ludwigsliede um das Jahr 881 finden — stualhier in Vrankon, Königsstuhl bei den Franken — der offiziellegeblieben. Er ist einfach die Uebersetzung des lateinischenregia sedes.

In einer Urkunde vom Jahre 1322 (Quix, 296) ist voneinem Hause in der Aldegundisstrasse am Adalberts- (mittel-)thor die Rede, in einer anderen von demselben Jahre (1. c.295) wird von dem Hüter des äusseren Thorcs von S. Adal-bert gesprochen.

Um diese Zeit (1319 und 1321) tritt auch eine andereOertlichkeit klar hervor, nemlich die Egidiuskapelle inner-halb der mittleren Mauer Achens in der Pontstrasse, nachwelch letzterer das in der Geschichte der Stadt vielgenannteGeschlecht der Herren von Pont den Namen führte.

Wann diese Egidiuskapelle entstand, wird nicht ange-geben. Sie lag in der Pontstrasse, dem ehemaligen Karme-literkloster gegenüber. Im Jahre 1319 kaufte Ritter Reinardvon Bongard dieselbe mit einem dabei gelegenen Hofgebäude(curia) von dem Achner Schöffen Konrad, dem Sohne desRitters Wilhelm von Pont, für hundert und fünfzig AchenerMark, welche damals zehn alte schwere turnoser Pfundgalten. Goswin von Geuclite, Sohn Konrads von Keveren-berg, kaufte als Verwandter Konrads von Pont, nach demin Achen bestehenden Einstandsrechte, welches man Be-schüdde nannte, 1320, also in Jahresfrist, Kapelle und Hofaus den Händen Reinards gegen vorgenannte Summe zu-rück und schenkte Beides Gott zu Liebe dem Deutschordens-bruder Unserer Lieben Frau zu Jerusalem, Gerard von Los,und zwar speciell dem Hause zu Biesen (de iunccis) J ), zweiund eine halbe Stunde jenseit Mastrichts. Der Rückkaufwar mit dem Gelde des Ordens bewerkstelligt worden. AmVorabend des Festes Simon und Juda (27. October) 1322

') Von iuucus mild bies, plur. biesen, vergl. Grimms Wörter-buch, s. v. Biese, haben auch die Jnncheit, unmittelbar vor dem ValserThore, und das Rittergeschlecht der Juncheit ihren Namen.