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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Webebegarden.

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der hiesigen Marienkirche. (Quix, 270.) In der betreffendenUrkunde werden verschiedene Acheuer Localitäten erwähnt,theils schon bekannte, theils noch unbekannte. Zu jenengehören Hartmannsstrasse und Hartinannsthor, (Mittel-)Marschier- und (Mittel-) Jacobsthor, zu diesen ein Haus derWebebegarden auf dem Graben. Dieses lag auf dem vor-maligen Zimmer-, heute Kapuzinergraben. Die Webebegardenwaren Laienbrüder von der dritten Regel des h. Franziskusvon der Busse, die sich von der Leinweberei ernährten.Papst Nicolaus Y. (1288—1292) genehmigte ihren Orden undgab ihnen eine Regel, welche Papst Bonifacius VITT. 1294bekannt machte. In Achen entstand bald darauf ein Klöster-chen, dem im Jahre 1318 ein Ablass verliehen wurde. Inder betreffenden Bulle, Avignon 1. Nov. 1318, heisst es:«Damit die Kapelle des h. Servatins und aller Apostel beiden Begarden in der Nälie Achens (apud Begardos propeAquis) in der Ltitticher Diöcese mit gebührender Ehrfurchtbesucht werde.« Der südliche Theil der Stadt hatte also imAnfange des vierzehnten Jahrhunderts noch keine Ringmauer.Die Webebegarden Achens gaben sich im Jahre 1334 mit Ge-nehmigung ihrer geistlichen Oberen Statuten, welche Quix(Beiträge, 2, S. 66) in der Originalsprache hat abdruckenlassen. Diese Statuten bieten für die deutsche Sprache unddie Sitten der Zeit manches Interessante. Es verdient nochbemerkt zu werden, dass eines der Häuser in der Harduins-oder Hartmannsstrasse, welches der Servatiuskapelle Rentezahlte, von einer Stickerin von Mitren (factrice mitrarum)bewohnt war. Unter Mitra ist hier wohl nach Du Cango IV.448 eine Kopfbedeckung von Frauen, coiffe ä femme, zuverstehen.

Am 25. Juli 1318 schreibt König Ludwig von Engelstadtaus an den Abt von Gornelimünster, den er seinen ergebenenFürsten nennt, und theilt ihm mit, dass der Dechant und dasganze Kapitel der Acliener Kirche ihn untertliänigst gebetenhaben, aus der königlichen Vicarie ') nach dem Tode des

') Der König wurde nach seiner Krönung in das Stiftskapitelaufgenommen, ernannte aber einen Priester, nach dem Jahre 1318zwei Priester zu seiner Vertretung. Auf einem dem Verfasser vor-liegenden Stiftskalender vom Jahre 1761 unter der Regierung Kaisers