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Landfriede vom Jahre 1317.
nur fünfundzwanzig Jungfrauen sein, welche Gott dienen.An ihrer Spitze steht eine auf Lebensdauer gewählte Meisterin.Nur ehrbare Jungfrauen von gutem Rufe und von guterAufführung werden aufgenommen. Keine darf mit Gewaltoder dnreh Fürsprache dem Convent zugeführt werden. DieMitglieder verdienen ihr Brod durch ihrer Hände Arbeit.Die Urkunde ist unterzeichnet von Wilhelm von Soerse,welcher den Meier und Vogt, den Ritter Arnold Klein(parvus) vertritt, dem Achener Schöffen und Ritter WilhelmAnelant, Wilhelm von Hasselhoutze, Hermann Queck, Jo-hann Kalf, Gerard von Lugene, Arnold und Wilhelm vonLenege.
König Ludwig errichtete am 22. Januar 1317 auf einerReichsversammlung zu Bacharach mit den Erzbischöfen vonMainz und Trier, dem Könige Johann von Böhmen undvielen anderen Fürsten, Grafen und Herren, sowie mit seinenGetreuen und Lieben, den Bürgern von Köln, Mainz, Worms,Speier, Achen, Oppenheim, Frankfurt, Friedberg, Wetzlar -und Gellenhausen zum gemeinen Besten des Landes und derStädte und zum Nutzen und Frommen der Kaufleute undanderer Gewerbtreibenden einen grossen Landfrieden, dervom nächsten Johannistage (24. Juni 1317) sieben Jahre langdauern und von Harte (Hart) oberhalb Speier bis Köln zuWasser und zu Lande gelten sollte. Von Speier bis Ant-werpen sollen alle neuen Zölle abgethan werden und dürfennur die alten Zollstätten zu Geisenheim, S. Goar, Boppard,Coblenz, Remagen und Köln bestehen bleiben. (Lac. III. 159.)
Die Angelegenheit zwischen Achen und Cornelimiinsterwar im Jahre 1317 noch nicht erledigt, wie wir aus einemSchreiben des Erzbischofs Heinrich von Köln vom 31. Oktoberdieses Jahres an Abt und Convent von Cornelimiinster, anRichter, Schöffen, Rath, Bürgermeister und BürgerschaftAcliens ersehen. (Quix, Gesch. des Karmeliterkl. Urk. 31,S. 142.) Der Erzbischof ermahnt, den Streit endlich zueinem erwünschten Ende zu bringen. Achen fuhr unterdessenfort, die ihm durch den Vertrag vom Jahre 1310 auferlegtenGeldsummen abzutragen.
Am Lucientage, 13. Dezember, 1318 berentet ein AchenerPriester den Altar der Märtyrer Cornelius und Cyprianus in