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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Achen im 13. Jahrhundert.

kauf Thüringens mit dem Gelcle Königs Eduard von England, ')sowie durch gestattete Ziigellosigkeit seines Heeres die Ge-müther von sich abgewendet. Am 23. Juni 1298 wurde erzu Mainz durch die Wahlfürsten des Reiches oder deren Ver-treter entsetzt und statt seiner Herzog Albrecht von Oester-reich, Sohn Königs Rudolf, gewählt. Gegen diesen fiel Adolfam 2. Juli desselben Jahres ritterlich kämpfend am Hasen-bühel eine Stunde von Göllheim unweit Worms.

Das bewegte Leben, mit welchem Achen das zwölfteJahrhundert beschlossen hatte, setzte sich und zwar in er-höhtem Masse das ganze dreizehnte Jahrhundert hindurchfort. Die Unruhen, Belagerungen und Ueberfälle hielten dieBewohner, deren Zahl und Wohlstand stieg, in steter Span-nung. Sowohl die Bedürfnisse der Ministerialen, welche aufdem Kammergute sassen, als der Könige und Fürsten, welchebei Krönungsfeiern oder Reichstagen die Stadt auf kürzereoder längere Zeit besuchten, mussten den Stand der Arbeiteroder der Künstler beschäftigen und bereichern. Zum Wohl-stand der Bevölkerung überhapt trugen auch die werthvollender Stadt durch die Könige verliehenen Privilegien bei. DieUrkunden und Schriften, welche aus dieser Zeis über Achenberichten, sprechen mehr, als das früher der Fall war, vonPersonen, die Achen angehören; auch treten mehr einzelneLokalitäten hervor. Wir erfahren die Namen der Schultheisseoder Richter, der Vögte oder Vertreter der Rechte der Kö-nige, der Schöffen, der Dengmannen oder Zeugen. Vögte,Schultheisse u. s. w. werden Anfangs nur mit ihren Vornamenbezeichnet, später tauchen auch allmählich einzelne Familien-namen auf, welche überhaupt erst mit dem dreizehnten undvierzehnten Jahrhundert in Gebrauch kamen. Zuerst begeg-nen wir den von Gimnienich, die in Achen und Umgegend indiesen Jahrhunderten eine bedeutende Rolle spielen. Dannwerden erwähnt: die von Lomirs (Lemirs), von Orloesberg(Orsbach), Nuenlande, Lukene (Luchen), Scherveil (Scherviel),

') Als 1294 Adolf von Nassau mit dem König Eduard I. gegenFrankreich ein Bündniss schloss, "bediente er sich u. A. als Vertrauens-person des Achener Domherrn, Magister Gerlach de Gardinis. fv. Stram-berg, Rhein. Antiq. II. 13. S. 339.)