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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Die Marienkirche die alleinige Pfarre zu Aclien. 213

König Adolf ermächtigte am 13. Juni 1297 zu Köln denGrafen Walram von Jülich, das dem Herzoge Johann vonBrabant verpfändete Aehener JReichssclmltheissenamt oder dieAehener Meierei an sich zu lösen und als Reichspfand zubesitzen. (Lac. II, 973.) Der König nennt in der UrkundeWalram seinen Verwandten und Getreuen und gestattet ihm,die Meierei von Achen von dem Herzoge Johann für die-selbe Summe einzulösen, für welche sie diesem verpfändetwar, auch soll sie nur vom Könige und vom Reiche wiedereingelöst werden können. Wenn auch Reichsvogtei undSchultheissenamt vorübergehend an andere Reichsstände ver-liehen wurden, so blieben doch das Haus Jülich und seineErben bis zum Aufhören des deutschen Reiches fast im aus-schliesslichen Besitze.

Noch gegen Ende des dreizehnten Jahrhunderts (1295)war die Marienkirche die alleinige Pfarrkirche der Stadt, wieaus Urk. 10, S. 126 bei Quix, Geschichte der Aehener S.Peterskirche hervorgeht, denn nach dieser wurde denjenigenein Ablass verliehen, welche an gewissen Festtagen nachreumüthiger Beichte die Pfarrkirche zur h. Maria in Achenandächtig besuchten und etwas von ihrem Vermögen zurKirchenfabrik oder zur Haltung des Gottesdienstes beitrugen.Die kirchlichen Festtage waren Christi Geburt, Auferstehungund Himmelfahrt, Pfingsten, vier Hauptfeste Mariä, die FesteJohannes des Täufers und Johannes des Evangelisten, der lih. Pe-trus und Paulus und aller anderen Apostel, der lih. Laurentius,Martinus, Nikolaus (des Papstes), Katharina, Margaretha,Allerheiligen und der Kirchweihe. Auch diejenigen sollenAntheil an dem Ablasse haben, welche den Priester, wenner den Kranken der Pfarre das Viaticum trägt, ehrerbietigbegleiten.

In demselben Jahre 1295 (Quix, Gesch. d. Münster-kirche, Urk. 20, S. 158) werden zwei Spitäler in der Stadtund eines (das der Leprosen) ausserhalb derselben erwähnt.Jene waren das h. Geist- und das S. Blasiusspital, letzteresauf der Hofstrasse.

König Adolf war nach seiner Krönung nicht wieder inAchen. Er hatte durch die Eroberung Meissens und den An-