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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Heiligsprechung Karls des Grossen.

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Tode Guido von Crema, als Papst Paschal III., den der Bi-schof Alexander von Lüttich mit Vernachlässigung mancherherkömmlichen Gebräuche und ohne Beistand von Kardinälen1164 weihte. Die Könige von Frankreich und England, Lud-wig VII. und Heinrich II., sowie fast das ganze Abendlanderkannten Alexander III. als den rechtmässigen Papst an.Die Kirchenversammlung vom Mai 1163 zu Tours, auf wel-cher Prälaten aus England, Schottland, Irland, Spanien undFrankreich erschienen waren, hatte den von Alexander überFriedrich I., Reinald von Köln und Andere ausgesprochenenBann als gültig anerkannt. Da auch die Mailänder, zwarbesiegt, dennoch ungebeugt waren, »trat der Kaiser in einenKampf gleichzeitig gegen die kirchlichen und Freiheitsansichtenseines Jahrhunderts ein, der, wie Friedrich von Raumer sagt,auch dem Talentvollsten und Mächtigsten nie gelungen ist.«

Auf dem Reichstage zu Würzburg, Pfingsten, 23. Mai1165, hatte es sich bekundet, dass die Mehrzahl der deut-schen Prälaten für eine Anerkennung Alexanders III. war. AberReinald änderte die Stimmung. Umsomehr war für denKaiser und seine Rathgeber eine Aufforderung gegeben,etwas Wichtiges zu thun, damit das Volk an der kirchlichenGesinnung derselben nicht irre werde. Dazu bot die Vereh-rung des deutschen Volkes in allen seinen Schichten vor demgrössten seiner Herrscher die Gelegenheit dar. Diese Verehrungwar im Laufe der Jahrhunderte immer grösser gewordenund fand einen angemessenen Ausdruck in der Urkunde, inwelcher Friedrich I. die Privilegien Achens aufzählt. In die-ser wird der grosse Karl »der starke Athlet in der Verbrei-tung des christlichen Glaubens und in der Bekehrung derheidnischen Völker, sowie ein wahrer Apostel « genannt. Die-ser Urkunde (Quix, Cod. dipl. Nr. 166, S. 113) ist das un-ächte Privilegium Karls des Grossen für Achen angehängt,welches die erste Spur der Granussage enthält.

Ficker in seinem Leben Reinalds von Dassel, Reichs-kanzler und Erzbischof von Köln, sagt: »Das Weihnachtsfestfeierte der Kaiser im Palast zu Achen; einige Tage nachdem Feste, am 29. Dezember 1165, wurden mit grosserFeierlichkeit die Gebeine Karls des Grossen durch Reinaldund Alexander von Lüttich aus der Grabeskapelle (aus dem