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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Brand. Achens.

Bewohnern eine Strafpredigt, welche keine günstige Vorstel-lung von den sittlichen Zuständen der Bevölkerung erweckt.Die Ueppigkeit, welche Philipp ihr vorwirft, lässt auf einenhohen Grad des Wohlstandes schliessen.

Kölner und niederländische Kaufleute rüsteten eine be-deutende Flotte aus, nahmen im Vorbeigehen Lissabon einund segelten dann nach der Küste Syriens. Ob BewohnerAchens sich an dieser Expedition betheiligten, ist uns un-bekannt.

Bevor Konrad III. nach dem Morgenlande zog, liess eram 30. März, dem Sonntage Lätare, 1147 in Achen durchden Erzbiscliof Arnold von Köln seinen erst zehnjährigen SohnHeinrich zum Könige salben. In der Person des Abtes Wibaldgab er dem Knaben einen vorzüglichen Erzieher. Der jungeKönig starb aber schon im Jahre 1150. Am zweiten Tagenach der Krönung, am 1. April, bestätigte Konrad III. demMarienstift zu Achen ein Allod zu Hohenbusch bei Erkelenz,welches ein Ministeriale des Stiftes von einem freien Manneerworben und in dieser Freiheit demselben geschenkt hatte.Als Zeugen werden Heinrich von Limburg und der Kanzlei-Arnulf angegeben. Im Jahre 1305 gab das Stift diesesAllod den dortigen Kreuzbrüdern in Erbpacht. (Quix, 275.)Konrad III. erscheint von da an nicht mehr in der hiesigenPfalz. Gegen Ende des Jahres begab er sich mit einemstattlichen Heere auf den Kreuzzug, welcher bekanntlicheinen sehr ungünstigen Erfolg hatte. Im Frühjahr 1149 warer wieder im deutschen Vatei'lande zurück. Am 15. März1152 starb er zu Bamberg und wurde daselbst beigesetzt.Konrad war nicht in Rom gekrönt worden, bediente sichaber des Kaisertitels, jedoch nur gegen den griechischenKaiser.

Während der Regierung Konrads III. traf Achen wiederein hartes Missgeschick; dasselbe wurde, sagen die AchenerJahrbücher zum Jahre 1146, unwiederherstellbar eingeäschert.»Es darf vermuthet werden« (sagt P. C. Bock, das Rath-haus S. 80), »dass vornehmlich die nach Westen gelegenenTheile des Palastes es waren, die von diesem Unheil betroffenwurden. Diese nämlich waren der Feuersgefahr zumeist aus-gesetzt, da sie in näherer Verbindung mit den (gewiss durch-