Ueppigkeit der Bewohner.
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nach welcher die Landbewohner den Uebermuth der AclienerTuchweber öffentlich verspotten.
Kaplan und Kanzler des Königs im Jahre 1138 warArnulf II., der Probst der Hofkapelle. Auch in der Urkundevom 10. April desselben Jahres, durch welche Konrad III.dem hiesigen Marienstifte das Gut Walhorn zurückstellte unddemselben die Vogtei iiher dieses und die beiden Orte Lon-zen und Manderfeld bestätigte, fuiigirt Arnulf als Kanzler.Unter den Zeugen ist der Pfalzgraf Wilhelm, der HerzogWalram und sein Sohn Heinrich. Tm folgenden Jahre starbdieser Herzog Walram II. von Niederlothringen und Grafvon Limburg. Seinem Sohne und Nachfolger Heinrich II.entzog König Konrad III. das Herzogthum und verlieh esdem Grafen von Löwen Gottfried II. Darüber erhob sichzwischen den beiden Nebenbuhlern eine Fehde, in Folgederen Gottfried 1140 Achen besetzte, dessen Bewohner ihmdie üblichen Geschenke geben und ihm Treue schwörenmussten.
Nach dem frühen Tode des Weifen Heinrichs des Stol-zen, einigte man sich dahin, dass der Sohn desselben, Hein-rich der Löwe, auf Baiern verzichten und das HerzogthumSachsen behalten sollte.
Verschiedene Urkunden constatiren, dass der König vonWeihnachten 1145 bis Dreikönigen 1146 in der hiesigen Pfalzsich aufhielt. Im Jahre 1145 gestattete Konrad III. denEinwohnern von Duisburg, um die Pfalz und den Königshof(Curia) oder auf dem Markte des Ortes Häuser zu errichten,damit am Hoflager um so zahlreichere Wohnräume vorhan-den sein möchten. (Lacomblet, I. 352.)
Als im Jahre 1145 die Grafschaft Edessa, das östlicheBollwerk des neuen Königreichs Jerusalem, in die Hände derUngläubigen gefallen war, erweckte die Nachricht davon inEuropa neue Begeisterung für das gelobte Land. Der heiligeBernhard predigte das Kreuz mit solchem Erfolge, dass diemächtigsten Fürsten des Abendlandes, Ludwig VII. von Frank-reich und Konrad III. von Deutschland, und zwar dieser Weih-nachten 1146 zu Speier, sich zu einem Zuge entschlossen.
Auch in Achen hatte der h. Bernhard das Kreuz gepre-digt. Sein Begleiter, der Mönch Philipp von Cluny, hielt den