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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Lothars Tod. Konrad III. und Heinrich der Stolze. H9

Yicarie die S. Aldegundisgasse. Die h. Aldegundis, aus kö-niglichem merovingisch'em Geschlecht gegen 630 unter KönigDagobert geboren, starb gegen 683. Ihr Vater Walbertus,Majordomus, ihre Mutter Bertilie. Sie war Gründerin desKlosters Malbodium, Maubeuge im Hennegau, Hucbald, derMönch von S. Amand, schrieb ihr Leben. (A. A. S. S. Boll.20. Juni p. 25.) Die Verehrung dieser merovingischen Prin-zessin aus dem 7. Jahrh. in Achen deutet auf einen Aufent-halt der Merovinger daselbst, so dass der bezweifelte dortigeAufenthalt Königs Sigibert II. so unwahrscheinlich nichtwäre. Pippin hätte dann bei seinem zweimaligen Osteraufent-halte in Achen die Aldegundiskapelle vorgefunden. (De Noüe inseinen Etud. hist. sur l'ancien pays de Stavelot et de Mal-medy S. 242, Liittich 1848, hat weder Ursprung noch Endeder Besitzungen der Klöster in Achen ermitteln können.Die durch den Stadtbrand 1656 zerstörte Aldegundiskapelle,wie auch die Servatius und Johanniskapelle, war im Jahre1688 noch nicht restaurirt, wie Blondel auf dem seinemWerke beigefügten Stadtplane bemerkt. Man vergl. nochüber die h. Aldegundis Beeck 232, Nopp 88 und Meyer 35.)

Kaiser Lothar starb am 3. Dezember 1137 auf seinerRückkehr aus Italien zu Breitenwang oberhalb Hohenschwan-gau ohne Hinterlassung männlicher Erben und wurde inKönigslutter begraben.

Aohen unter den Hohenstaufen 11381254.

Konrad III. 11381152.

In Koblenz hatten die Herzöge Konrad und Friedrich,die Erzbischöfe von Trier und Köln, der Bischof von Worms,der päpstliche Legat Dietwin und wenige Andere sich ver-sammelt und wählten am 22. Februar aus ihrer Mitte Konradzum Könige. Da der Erzbischof von Köln noch nicht dasPallium besass, so salbte der Legat und Kardinal Dietwinunter dem Beistande der Erzbischöfe Arnold von Köln und