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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Kaiser Heinr. V.u. d. Könige Heinr.I. v. Engl. u. Ludw. VI. v.Frankr. 113

schofs Friedrich, dem Grafen Gozwin gehörte, zerstörte er,um denselben wegen seiner Gewalttaten zu strafen. In diesemJahre erlaubte Bischof Burchard von Camhrai auf Vermitte-lung des Kaisers Heinrichs V., dass die in seiner Diöcesegelegenen zu den Präbenden des Marienstiftes zu Achengehörigen Kirchen zu Yilvorde (Filfurt), Grand-Reng (Rench)und Ciney (Kiunei), künftig von Vicarien bedient werdensollten.

Auch im Winter des folgenden Jahres (1123) finden wil-den Kaiser mit seiner Gemahlin in Achen, wo er Weihnachtenfeiert. Die letzten Jahre seiner Regierung überhaupt brachteer in dem linksrheinischen Deutschland zu, da er sich tiefin die englische Politik eingelassen hatte. Heinrich I. vonEngland lebte mit dem Könige Ludwig VI. von Frankreichin bitterer Feindschaft und wollte mit Hülfe seines Schwie-gersohnes, des deutschen Kaisers, seinen Gegner demütliigen.Der beabsichtigte Angriff der Deutschen auf Frankreichbrachte hier die grösste Kriegsbegeisterung hervor, und alsLudwig vom Altare von S. Denys die Oriflamme, das Bannerdes Klosters, zum Nationalkampfe nahm, sollen an zweihun-derttausend Streiter sich dem Könige zur Verfügung gestellthaben. Heinrich war mit einem verhältnissmässig kleinenHeere, das aus Lothringern bestand, bis Metz vorgedrungen,verzichtete aber unter diesen Umständen, über die Grenzenseines Reiches vorzurücken, und entliess seine Krieger. DerFranzose hatte die grösste Mühe, seine kampflustigen Scliaarenvon einem Zuge gegen Deutschland abzuhalten.

Einen Theil des Winters brachte der Kaiser in Strass-burg zu, wo er Weihnachten feierte. Dem harten Winterwar ein ungünstiges Frühjahr und diesem ein unfruchtbarerSommer in dem mittlem Europa gefolgt. Nach dem Miss-wachs traten Hungersnoth und Seuchen auf. Die Sterblichkeitwar so gross, dass an manchen Orten die Todten nicht be-stattet werden konnten.

Das Osterfest des Jahres 1125 feierte am 29. März derKaiser zu Lüttich, wo Albero, Herzog Gottfrieds Bruder,allgemein als Bischof anerkannt war. Hier traf er strengeMassregeln zur Aufrechthaltung des Landfriedens. Nach denOstertagen begab er sich nach Achen, wo er wegen Krank-

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