Sein Tod und seine Beisetzung.
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sind der Pfalz und dem nun schon zur Stadt herangewachse-nen Orte in ihren Folgen verhängnissvoll geworden.
In Köln übernahm der Kaiser wieder die Herrschaftund zog von hier aus baarfuss nach Achen, um die Kirchlich-gesinnten für sich zu gewinnen, welche ihn mieden, weil erimmer noch im Bann war. Otbert, der Bischof von Lüttich,sein getreuer Anhänger, kam hier zu ihm und führte ihnnach Lüttich, wo die Bewohner ihn nicht weniger herzlichempfingen als die Kölner. Herzog Heinrich von Niederloth-ringen und Graf von Limburg und verschiedene vornehmeLothringer fielen ihm zu. Er soll sich auch an das Auslandum Hülfe gewandt haben.
Unterdessen nahete König Heinrich mit einem Heereund feierte am 18. März 1106 in Köln Palmsonntag. AmGrünendonnerstage war er in Achen. Yon hier aus schickteer dreihundert Reiter nach Vise, um die dortige Maasbrückezu besetzen und sich die Strasse nach Lüttich ofien zu halten.Viele von diesen kamen in einem Hinterhalte um, andereertranken in der Maas. Der König begab sich nun nachKöln, um hier Ostern zu feiern, fand aber die Thore ge-schlossen und ging nach Bonn. Darauf hielt er mit denFürsten einen Reichstag zu Worms. Auf beiden Seiten wurdeeifrig gerüstet, aber auch Unterhandlungen pflog man, undder Kaiser erklärte sich bereit, sich dem Papste zu unter-werfen.
Nach dreiwöchentlicher vergeblichen Belagerung Kölnswandte der König sich wieder nach Achen. Da wiederholteUnterhandlungen sich zerschlagen hatten, sollten die Waffenden unnatürlichen Streit entscheiden. Da lief in Achen dieKunde ein, der Kaiser sei am 7. August 1106 in Lüttichnach kurzer Krankheit gestorben. Er war noch nicht volle56 Jahre alt. An seinen Sohn sandte er Schwert und Ringund bat ihn, derer zu schonen, die ihm bis zu seinem Endetreu geblieben. In dem von ihm vollendeten Speierer Domwollte er beerdigt werden. In Achen herrschte Freude, denndie Wirren in Kirche und Staat schienen mit dem Tode desKaisers ihr Ende erreicht zu haben. Otbert und die übrigenAnhänger des Kaisers unterwarfen sich und erhielten Ver-zeihung.