Achen von Odo von Champagne bedroht. Heinrich III.
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angegeben, dass clie Kirche dem h. Johannes dem Täufergewidmet ist.
Die Achener Pfalz erfreute sich nicht ferner der Gegen-wart ihres kräftigen Herrschers, welchen Empörungen imInneren, Kriege nach Aussen, gegen Polen, Ungarn undWenden, sowie die Verhältnisse Italiens und Burgunds fest-hielten. Die Ansprüche des Grafen Odo von der Champagneauf das letztere Land bedrohte im Jahre 1037 Lothringenund Achen mit einem Kriegszuge, denn Odo wollte währendder Abwesenheit des Kaisers in Italien Lothringen erobernund in Achen das Weihnachtsfest feiern, er wurde aber inder Schlacht vor Bar besiegt und getödtet. Kaiser KonradII. starb den 4. Juni 1039, nachdem er in der von Karl demGrossen erbauten Pfalz zu Nimwegen Ostern gefeiert, zu Ut-recht und wurde im Dome zu Speier, dessen Bau er begonnenhatte, beigesetzt.
Achen unter Kaiser Heinrich III. 1039—1056.
Unter diesem Herrscher gelangte Deutschland zu seinergrössten Gebietsentfaltung, denn ausser den Nationalherzog-thümern Franken, Sachsen, Schwaben, Baiern und Lothringengehörten zu demselben drei slavische Herzogthümer, Kärn-then, Böhmen und Polen, sowie drei Königreiche, das lom-bardische, burgundische und vorübergehend das ungarische.Alle diese Besitzungen standen unter dem Schutze derhöchsten weltlichen Würde der Christenheit, dem römischenKaiserthum deutscher Nation. Wenn auch Heinrich III. nurvorübergehend und auf kurze Zeit die hiesige Pfalz besuchte,so erfreuten sich dennoch die Pfalzkapelle und die derselbenzunächst liegenden Stifte S. Adalbert und Burtscheid seinerFürsorge. So bestätigte er letzterm von Achen aus am 8.August 1039 die Schenkung eines Hofes zu Boppard vonSeiten seines Vaters, des Kaisers Konrad, an den Abt Be-nedict. *) Trotz dieser Bestätigung und der zum Jahre 1018erzählten reichen Schenkung von Pfalzgebiet spricht in eineruns unerklärlichen Weise kaum ein Jahr später in einerUrkunde vom 6. Juni 1040 derselbe Heinrich III. von dem
l ) Beyer, Mittelrh. Urkundenbuch II, N. 36 S. 21.
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