Ottos III. letzte Tage und Tod.
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angeführten Quellen keine Begründung. Diese nennen auchmit Ausnahme des Chronikon von Novalese keine Persön-lichkeiten, welche neben Otto III. bei der Auffindung derGebeine Karls betheiligt waren.
In Achen sah Otto auch seine Schwester Mathilde, welcheEhrenfrid, der Sohn des Pfalzgrafen Hermann von Achengeheirathet hatte, und beschenkte sie reichlich.
Der Kaiser hatte schon zu Rom auf einer Tiberinselseinem Freunde, dem h. Adalbert zu Ehren, welcher 997 vonden heidnischen Preussen erschlagen worden war, den Bau einerKirche begonnen, die nun den Namen des h. Bartholomäusträgt, als er im Jahre 1000 in Achen den Grund zum S.Adalbertsstifte legte, welches vön seinem Nachfolger, KaiserHeinrich H., vollendet wurde. In demselben Jahre wurde inAchen unter dem Vorsitz eines päpstlichen Archidiacons eineSynode abgehalten in Angelegenheiten des Erzbischofs Gise-ler von Magdeburg, welcher der Simonie angeklagt worden war.
Von Achen begab sich der Kaiser nach Italien. Das mitseinen Entwürfen zur Wiederherstellung eines römischenWeltreiches unzufriedene Vaterland sollte er nicht wieder-sehen. In Italien warteten seiner Abfall und Verrath. Dieihn umgebenden wenigen deutschen Getreuen beschützten ihnin der Burg Paterno am Berge Soracte bei Born. In der-selben erlag er noch nicht zwei und zwanzig Jahr alt am23. Januar 1002 dem Fieber. Trotz seiner hohen geistigenAnlagen, welche durch ausgezeichnete Lehrer allseitig aus-gebildet worden waren, würde er bei seinen den realenVerhältnissen wenig entsprechenden Plänen für Deutschlandwenig heilsam gewirkt haben. Mit der Durchführung der-selben würden auch wohl die Absichten, welche er für Achenhegte, in den Hintergrund getreten sein. Sterbend hatte erden Wunsch ausgesprochen, neben dem Gründer des römi-schen Kaiserreiches deutscher Nation zu ruhen. Kämpfendgegen die treulosen Italiener, erreichten Erzbischof Heribertvon Köln, Notker, Bischof von Lüttich, und andere deutscheGrosse nach sieben Tagen mit der Leiche des jungen KaisersVerona, wo diese erst in Sicherheit • war. Herzog Heinrichvon Baiern war derselben bis dahin entgegengeeilt und ge-leitete sie bis Augsburg, wo die Eingeweide des Kaisers in