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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Berichte über die Eröffnung des Grabes.

Munde genommen, Hess er das Gewölbe wieder zumauernund entfernte sich.«

So einfach die dem karolingischen Hause vertrautenGeschichtschreiber sich über Karls Beerdigung aussprachen(oben S. 23 f.) ebenso schlicht berichteten die dem sächsi-schen Kaiserhause nahestehenden Chronisten über die Wie-derauffindung und den Inhalt des Grabes. Die HildesheimerJahrbücher beschränken sich darauf von mannigfachen Merk-würdigkeiten ohne eine nähere Angabe des Einzelnen zureden, Thietmar spricht blos von dem Kreuze und dem Theileder unversehrt gebliebenen Gewänder. Da ist bei der Auf-findung der Gebeine nichts Auffallendes, wie beim InterpolatorAdemars und beim Chronisten von Novalese: kein dreitägigesFasten und Gebet, kein Traumgesicht, kein goldener Stuhl,keine Krone von Gold und Gemmen, weder des Schwertesnoch des Scepters wird erwähnt, noch auch der Zeichen undWunder, nicht des unversehrten Leichnams, welcher demVolke gezeigt wird; auch wird nicht erzählt, dass dennoch,statt Karls Andenken kirchlich zu verherrlichen, nur einJahrgedächtniss zu seinem Seelenheile abgehalten werde. DenSachsen ist auch die überraschende Nachricht unbekannt,Otto habe dem Herzog Boleslav von Polen für Reliquien desh. Adalbert den goldenen Stuhl zugesandt. Während Thietmarerzählt, Otto habe nach Eröffnung des Grabes Alles wiederan seine Stelle bringen lassen, bedient sich der Interpolatorsolcher Ausdrücke, dass man versucht sein könnte, anzu-nehmen, Karl sei durch Otto an einer anderen Stelle wiederbeigesetzt worden. Seine Bemerkung, Karl sei an der rechten,also an der nördlichen Seite der Kirche, denn nach kirch-lichem Brauche ist die Evangelien- die rechte Seite, hinterdem Altare des h. Johannes des Täufers beigesetzt worden,dient der Annahme als Hauptstütze, Karls des Grossen Grab-stätte sei nördlich der Kreuzkapelle und östlich von derArmenseelenkapelle gewesen, wo man im Februar des Jahres1866 die massiven Fundamente eines mächtigen Bauwerkesin viereckiger Anlage fand.

Die vielverbreitete Ansicht, Otto habe aus der Gruft dieKrönungs-Insignien, welche bei der Salbung der Könige inAchen gebraucht wurden, herausgenommen, findet in den