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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Ottos III. Regierung und Kaiserkrönung.

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dreimal das Spiel gewonnen und dann vom Könige die Handder Mathilde, den Gegenstand seiner sehnlichsten Wünsche,verlangt. Otto, bedenkend, es sei nicht königlich gehandelt,sein Wort zurück zu nehmen, habe ihm die Schwester zurGattin gegeben.

Wie aus zwei in Achen am 3. und 8. April ausgestelltenUrkunden, die eine war zu Gunsten Epternachs, die anderezu Gunsten Nivelles, hervorgeht, hielt der König sich be-sagtes Jahr in hiesiger Pfalz auf. War gleichzeitig auch dieGeneralsynode zu Achen, von welcher die Chronik des Ber-noldus zum Jahre 992 sagt, es sei auf derselben in Gegen-wart des Gesandten des Papstes Johann (XV.) festgesetztworden, dass vier Wochen vor Weihnachten und vom Sonn-tage Septuagesima bis Ostern, sowie vierzehn Tage vor demFeste des h. Johannes des Täufers keine weltlichen Reichs-versammlungen und keine Verheirathungen sattfinden dürf-ten ? Von derselben Synode melden die Kölner Annalen zumJahre 992, es sei hier im Beisein des römischen Legatenüber die Absetzung des Reimser Erzbischofs Arnulf verhan-delt worden. Es erschienen auf dieser Synode blos die deut-schen Bischöfe, die gallischen, obgleich vom Papste Johanneingeladen, blieben aus. Erzbischof Arnulf, ein Sohn KönigsLothar, war im Juni 991 von den französischen Bischöfenauf einer Synode zu Reims zur Abdankung genöthigt worden.

Im April und im November des Jahres 995 war Otto III.,wie. aus Urkunden hervorgeht, in der Achener Pfalz an-wesend.

Unterdessen war er nach damaliger Sitte mit fünfzehnJahren wehrhaft gemacht worden und hatte die Regierungangetreten. Durch vortreffliche Lehrer, wie den GriechenJohannes und besonders durch den nachherigen Bischof Bern-ward von Hildesheim war er in hohem Grade geistig entwickeltworden, so dass man ihn das Weltwunder nannte. Dersächsische Graf Hoiko hatte ihn in den seinem Stande an-gemessenen Sitten unterrichtet. Nach einem kurzen Aufenthaltin Frankfurt, Köln, Mainz und Regensburg feierte er den12. April 996 Ostern in Pavia und empfing am 21. Mai zuRom unter grossen Feierlichkeiten durch Papst Gregor V.die Kaiserkrone. Nach dem Ende Johannes XV. war dieser,