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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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76 Verwirrung d. Reichs. Theophano stirbt. Ezzo d. Pfalzgr. v. Achen.

welch jammervollem Zustande war um diese Zeit das Reich!Die Ansprüche der Mutter und die Heinrichs von Baiern,des ältesten Gliedes des kaiserlichen Hauses, auf die Regent-schaft standen einander gegenüber. Letzterem waren die,Erzbischöfe Ekbert von Trier und Werin von Köln sowieder Bischof Dietrich von Metz zugethan; ja der Erzbischofvon Köln übergab die Person des jungen Königs dem Her-zog Heinrich von Baiern, welchem der westfränkische KönigLothar, in welchem die alten Gelüste auf Lothringen er-wachten, entgegentrat. Die Treue des Erzbischofs Willigisvon Mainz und der Mehrzahl der deutschen Grossen rettetendem Kinde den Thron und Heinrich musste im Sommer 984den jungen König der Mutter Theophano übergeben.

Bis zum Jahre 992 ist aus der Regierungszeit Ottos III.keine Urkunde bekannt, welche sich auf die Achener Pfalzbezieht.

Theophano war am 15. Juni 991 zu Nimwegen in demnoch jugendlichen Alter von dreissig Jahren gestorben undin der Kirche zum heil. Pantaleon zu Köln, welche der heil.Bruno, der Oheim ihres Gemahls, gegründet hatte, begrabenworden. Sie hinterliess vier Kinder, einen Sohn, den nach-herigen Kaiser Otto III., und drei Töchter: Adelheid, welcheAebtissin von Quedlinburg, Sophie, welche Aebtissin vonGandersheim wurde, und Mathilde, welche Elirenfrid oderEzzo, den Sohn Hermanns, des Pfalzgrafen von Achen,heirathete.

Hermann, in einer Urkunde des Papstes Gregor V. vom24. Mai 996 Graf im Auelgau genannt, hatte zwei Söhne,Ehrenfrid (Ezzo) und Heinrich (Hezelin). Ersterer, einer derschönsten Männer seiner Zeit, gewann die Neigung der Ma-thilde, der Schwester Ottos III., die er mit Zustimmung derMutter Theophano wahrscheinlich 990 heirathete. Der Mönchvon Brauweiler, welcher zwischen 1076 und 1079 das Lebendes Pfalzgrafen Ezzo verfasste, sagt, Otto III. sei ein grosserFreund des Brettspiels gewesen und eines Tages mit Ezzoübereingekommen, um das Beste, das jeder besitze, zu spielen.Es sollte nämlich derjenige, welcher den anderen dreimalim Spiele besiege, von diesem dieses zu verlangen berech-tigt sein. Nach Anrufung des dreieinigen Gottes habe Ezzo