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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Lothar II. von Frankreich in Achen.

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Im Juni des Jahres 978 fiel er mit zwanzigtausenclStreitern in Lothringen ein und hätte den Kaiser mit dessenGemahlin in der Achener Pfalz fast gefangen genommen.Nachdem der Reimser Kanonicus Richer über Lothringen,das er Belgien nennt, als über einen rechtmässigen BesitzLothars in der verworrenen Weise gesprochen hat, wie obenbei König Heinrich I. (S. 59) gezeigt wurde — er behauptetsogar, Lothars Vater, Ludwig IV. habe Achen besessen unddasselbe Otto I. geschenkt! — erzählt er den Ueberfall fol-gendermassen: »Lothar erschien mit seinem Heere in derErwartung, Otto gefangen zu nehmen, was ihm auch gelungenwäre, wenn das Heer auf dem Marsche nicht durch dasGepäck aufgehalten worden; kam er einen Tag früher an,dann hätte er Otto entweder gefangen nehmen oder tödtenkönnen.» l ) »Die Pfalz wird von dem Feinde genommen, diekönigliche Tafel umgestürzt und der Speisevorrath von denTrossknechten verzehrt, auch die königlichen Insignien werdenaus den inneren Gemächern geraubt und fortgetragen. Denehernen Adler, welchen Karl in fliegender Haltung auf denGipfel der Pfalz hatte stellen lassen, wandte man nach Osten.Die Deutschen hatten ihn nach Westen gerichtet, dadurchandeutend, dass die Gallier dereinst durch ihre Reisigenbesiegt werden könnten. Nachdem Lothar so seine Absichtverfehlt hatte, führte er sein Heer, ohne Geissein genommenund einen Waffenstillstand geschlossen zu haben, zurück mitdem Vertrauen, bald wieder zu kommen.« Dem hatte aberder deutsche Herrscher vorgebeugt, »denn,« sagt Thietmar,Bischof von Merseburg und ein Geschichtschreiber (976 —1019), »der Kaiser Otto, welcher sich an den Rhein zurück-gezogen hatte, rüstete mit allem Eifer einen Zug gegen Lothar,den König der Karlinger, welcher in die Achener Pfalz, denköniglichen Sitz, der immer zu unserem Gebiete gehörte,mit einem starken Heere einzudringen und sie mit Versetzungdes Adlers für sich in Anspruch zu nehmen gewagt hatte.Dieser steht auf dem östlichen Theile der Pfalz (domus) und

') In dein vorhergehenden Kapitel lässt .Richer den Kaiser Otto,welchem das Herannahen Lothars gemeldet worden war, sich miteigenen Augen von der Nähe des Feindes überzeugen.