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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Otto II. vor Paris.

es war die Sitte aller derjenigen, welche diesen Ort besassen,jenen ihren Keichen zuzuwenden. Der Kaiser verfolgte denbald wieder Abziehenden bis Paris, Alles mit Feuer undSchwert verwüstend.« Nach den Jahrbüchern des Lambertvon Hersfeld, der in der zweiten Hälfte des elften Jahrhun-derts schrieb,. hielt Lothar sich drei Tage in der AchenerPfalz auf, floh dann aber vor dem ihn bis zur Seine undzum Kloster des h. Dionysius (S. Denys) verfolgenden Otto II.Eine Chronik (Chronicon Sitiense) erzählt zum Jahre 978,der deutsche Kaiser sei bis an die Mauern von Paris vorge-drungen und habe seine Lanze gegen das verschlossene Thorgestossen mit den Worten: Bis hieher genügt. Vielleichtwollte er durch diesen Akt symbolisch die Besitzergreifungausdrücken. Die vorerwähnten Geschichtschreiber, welcheden Ereignissen nahestanden, reden nicht von Verwüstungender Pfalz, welche sehr auffallend erscheinen miissten, wennman annimmt, Lothar habe den Ueberfall in der Absichtgemacht, sich der Pfalz und Lothringens bleibend zu be-mächtigen. Spätere, z. B. Sigebert von Gembloux, welcherzwischen 1048 und 1070 schrieb, reden aber nur im Allge-meinen von Verwüstungen. Dieser sagt zum Jahre 978: AlsKaiser Otto in Achen verweilte, überfiel der König derFranken, Lothar, plötzlich Lothringen und kehrte, da derKaiser zurückwich, weil er zum Kampfe unvorbereitet war,nach grossen Verwüstungen in seine Heimath zurück. DieDauer des Aufenthaltes Lothars in Achen wird auf drei Tageangenommen. Derselbe übte auf die deutschen Reichsange-legenheiten nur geringen Einfluss aus. Karl, Lothars Bru-der, behielt als Herzog von Niederlothringen die Aufgabe,das Land zu schützen. Nachdem Otto mit dem Polenher-zoge Miezislaw glücklich gekämpft hatte, führte der WunschLothars, sich mit dem deutschen Kaiser zu versöhnen, die-sen wieder zur Achener Pfalz, wo er den 1. Juli 980 dieUrkunde seines Vaters vom 15. März 973 bestätigte, durchwelche dieser das Kloster Epternach den Benedictinern zu-rückgab, und den 4. Juli desselben Jahres eine Verordnungwegen der Abtswahl der vereinigten Klöster Stablo und Mal-medy erHess. An der Maas, an einem Orte, welcher Margoliushiess, kamen Otto und Lothar zusammen und versöhnten sich.