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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Verheerungen der Normannen.

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haben sollen. Diesen glorreichen Sieg besingt Hucbald, derZeitgenosse und Mönch der Abtei S. Amand sur l'Elnon, indem sogenannten Ludwigsliede, einem deutschen Gedichte,das eine Zierde unserer älteren Literatur ist.

Während Ludwig in Baiern verweilte, wo sein ältererBruder Karlmann am 22. März 880 gestorben war, durch-zogen die Normannen verheerend Lothringen. Bezeichnendist es, dass bei den Verwüstungen Ripuariens, der Landschaftzwischen Rhein und Maas, vom Grabe Karls des Grossenkeine Rede ist. Nach den Jahrbüchern von Fulda ergänztendie Normannen, nachdem der westfränkische König Ludwig III.sie besiegt hatte, ihr Heer wieder, vermehrten die Anzahlihrer Reiter und verwüsteten dann viele Orte im Reiche desostfränkischen Königs Ludwig, nämlich Cambrai, Utrecht,Hasbanien, ganz Mpuarien, vor Allem aber die dortigenKlöster, Prüm, Inda, Stablo, Malmedy und die Acliener Pfalz,deren Kapelle sie zum Pferdestall machten. Ausserdem ver-brannten sie die Städte Köln und Bonn mit den Kirchen undGebäuden. Die aber von daher fliehen konnten, Kanonikerund Nonnen, begaben sich nach Mainz und nahmen dieSchätze der Kirchen und die Leiber der Heiligen mit sich.Nach derselben Quelle halten sie im folgenden Jahre gleich-sam eine Nachlese und verbrennen bis zu dem Kastell amEinflüsse der Mosel in den Rhein (Coblenz), was sie früherverschont hatten. Auch der Abt Regino von Prüm berichtetzum Jahre 881 über die Verheerungen der Normannen inunseren Gegenden. Er lässt dieselben zwei Raubzüge vonihrem Standlager Absion — Elslo zwischen Maseyk undMastricht am rechten Maasufer, wo das Achener Marienstifteine Besitzung hatte — aus machen. Auf dem ersten über-ziehen sie Lüttich, Mastricht, Tongern, auf dem zweitenRipuarien, Köln, Bonn, die naheliegenden Kastelle Zülpich,Jülich, Neuss, die Achener Pfalz, die Klöster Inda, Mal-medy und Stablo. Prüm wird nach Regino erst im folgen-den Jahre heimgesucht.

Trotz der Einäscherung Stablos haben die dortigenMönche es möglich gemacht, die Heiligthümer und den Schatzder Aachener Pfalzkapelle bei sich aufzubewahren, vielleichtnur so lange, bis sie nach Mainz oder anderwärts in Sicher-

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