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Die Dänen oder Normannen. Ihre Niederlagen.
verabredeten Besprechung auf den 1. November zu be-geben. Ludwig der Stammler war Solin und Nachfolger Karlsdes Kahlen. Die beiden Könige bestätigten liier die Thei-lung von Mersen und gelobten unter Anderm gegenseitig,der Eine dein Andern, die Söhne in der väterlichen Herr-schaft zu schützen, wenn die Väter zu sterben kämen. Nachdem Tode Ludwigs des Stammlers, welcher 879 erfolgte, riefeine Partei französischer Grossen, an deren Spitze Abt Gau-zelin von S. Germain und S. Denys stand, der unter Karldem Kahlen Kanzler von Neustrien oder Frankreich gewesen,dessen Zug an den Rhein 876 er mitgemacht hatte, beiAndernach gefangen, dann ohne Lösegeld freigegeben wordenwar, Ludwig den Jüngeren herbei, um die Herrschaft zuübernehmen. Dieser rückte im Jahre 879 über Metz inFrankreich ein, worauf die Vormünder der beiden jungenfranzösischen Könige, Ludwigs III. und Karlmanns, ihm denTheil Lothringens anboten, der 870 in der Mersener Theilungan Frankreich gekommen war. Damit zufrieden zog er sichnach Deutschland zurück. Auf dem Rückmärsche von einemzweiten Zuge nach Frankreich, den Ludwig der Jüngere vonAchen aus unternommen hatte, traf er im Jahre 880 beiThuin an der Scheide auf eine Abtheilung Normannen underschlug deren an 5000, wobei er seinen natürlichen SohnHugo verlor. Vorher indessen, am 2. Februar, waren seinesächsischen Vasallen bei Hamburg von den Normannen be-siegt worden; zwei Bischöfe, elf Grafen und viele anderevornehme Leute waren gefallen, selbst der Herzog Brunovon Sachsen, der Bruder der Königin Luitgarde, war ge-blieben.
Ungeachtet der Niederlage, welche die Normannen beiThuin durch Ludwig den Jüngern erlitten hatten, verheer-ten sie im Sommer 880 das Scheide- und Rheingebiet, zün-deten Birthen zwischen Xanten und Rheinberg an und be-setzten die Pfalz Nimwegen, suchten dann im folgendenJahre Frankreich mit ihren Plünderungen und Verwüstungenheim, wurden aber von dem jungen französischen KönigeLudwig IH. im Juli 881 bei Saulcourt in der heutigen Pi-cardie so aufs Haupt geschlageil, dass sie nach den Jahr-büchern von Fulda einen Verlust von 8000 Mann gehabt