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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Ludwig der Deutsche. Ludwig der Jüngere.

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Altenfeld (antiquus campus) die Kirche zu Laurenzberg, eben-falls bei Achen, in deren Nähe noch heute ein altes Gebäude»zum Kamp« heisst. Ludwig II. sagt, er habe, nach Achenkommend, die Kirche, welche sein Vater und seine Mutterdort als eine Friedhofkirche erbaut, zerfallen, ohne Aus-stattung und nicht einmal zum Gottesdienste eingerichtetbefunden, deshalb habe er sie dem Ansbold und dessen Nach-folgern übergeben und sie mit drei Mansen ausgestattet, vondenen einer Kammergut gewesen, mit den hier gelegenanWeinbergen, mit den Hörigen beiderlei Geschlechts und derenKindern. Wir finden hier die erste Erwähnung über denWeinbau. Die von J. Laurent 1866 herausgegebenen Stadt-rechnungen des vierzehnten Jahrhunderts erwähnen noch des-selben. In dem Wirthschaftskapitular, welches Karl der Grosse812 in Achen erliess, ist von dem Weinbau die Rede. —Die beiden anderen dem Abte zu Prüm übertragenen Kirchen,zu Wormsalt und zum Altenfeld, sollen von derselben Aus-stattung bestehen. Wir werden unten sehen, wie Kaiser OttoIII. im Jahre 997 die Kirche auf dem Salvatorberge von derAbtei Prüm eintauschte und ihr eine andere Bestimmung gab.

Die Kriege mit Mähren und Böhmen, die Empörungseiner jüngeren Söhne Ludwig und Karl, sowie die Pläneauf die Besitzungen seines Neffen, des italienischen KaisersLudwigs des II., hielten Ludwig den Deutschen für die näch-sten Jahre von der Achener Pfalz entfernt.

Im Juni des Jahres 873 hielt der König sich wieder inder hiesigen Pfalz auf, wo er verschiedene Urkunden erliessund mit dem Dänen Rorich, welcher sich seiner Hoheitunterwarf und ihm Treue schwor, unterhandelte. Im Sommerdesselben Jahres hielt er eine zweite Synode und eine zweiteReichsversammlung in Achen ab, wo der Sohn seines Halb-bruders Karls des Kahlen^ den der eigene Vater der Augenberaubt und unter der Drohung, ihm Aergeres zuzufügen,in's Kloster geschickt hatte, hülfeflehend zu ihm kam.

Im folgenden Jahre kam der König aus Baiern überFrankfurt und Biberich (Biburg) nach Achen, wo er längereZeit verweilte. Er hatte darauf nach den Jahrbüchern vonFulda im Dezember eine Zusammenkunft mit seinem BruderKarl in Lüttich und kehrte dann nach Ost-Francien zurück.