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Achen bei Deutschland.
nach dem Abte von Prüm, Regino, sich ihm sogar zweiRippen lösten, setzte er dennoch, den Schmerz verheimlichend,die Reise nach Mersen an der Maas fort, wo am 28. Julidie Verhandlungen begannen und am 8. August der Theilungs-traktat unterzeichnet wurde.
Durch den Vertrag zu Mersen kam Achen mit demöstlichen Theil des Königreiches Lothringen N an Deutschlandund blieb mit Ausnahme der Occupation durch den westfrän-kischen Karolinger, Karl den Kahlen, und die französischeRepublik und das französische Kaiserthum am Ende desvorigen und am Anfange unseres Jahrhunderts bei Deut-schland. Die Pfalzkapelle heisst in dem Vertrage Abtei vonAchen (abbatia de Aquis) und das Gebiet District Achen(districtum Aquense). Aus dem letzteren ist das spätereAchener Reich erwachsen.
Ludwig der Deutsche kam von Mersen nach Achen undhütete hier längere Zeit das Bett. Nach Hincmar, dem gleich-zeitig mit Ludwig lebenden Erzbischofe von Reims, schnittendie Aerzte ihm das faule Fleisch aus der Wunde, und erentging mit Mühe dem Tod. Sein Aufenthalt in Achen, derbis Ende October währte, ist durch die Ankunft von GesandtenHadrians II. merkwürdig, welche vor ihm erschienen, unddie Forderung, Lothringen an den rechtmässigen Erben,nämlich an den italienischen Kaiser Ludwig II. gelangen zulassen, wiederholten, ohne zu wissen, dass während ihrerReise die Aneignung Lothringens durch die beiden OheimeLudwigs II. von Italien schon ausgeführt sei. Von Achenbegaben sich die Gesandten an das Hoflager Karls des Kah-len. Welchen Bescheid sie mitnahmen, wissen wir nicht.
Am 17. October schenkte Ludwig der Deutsche im Pa-laste] zu Achen dem Abt Ansboldus von Prüm und dessenNachfolgern die von seinen Eltern in der Nähe des Palastesauf einem Hügel erbaute, aber nicht dotirte und zerfalleneFriedhofskirche, auch schenkte er derselben Abtei Prüm dieKirche zu Wormsalt und zum Altenfeld. Der um die GeschichteAchens durch Herausgabe der betreffenden Urkunden undvieler Monographien hochverdiente Quix erkennt in Wormsaltdie Plarrkirche von Würselen, aus welcher die GemeindenHaaren, Verlautenheid und Weiden hervorgingen, und im