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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Lothars II. Eheangelegenheiten.

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denen es fälschlich hiess, Wir seien in diese Schandthatgefallen, erhohen uns nach Gottes Fügung mit den Vor-kämpfern der Gerechtigkeit und stehen aufrecht. Demnachsind sie von Uns in Uebereinstimmung mit der heiligenSynode ihrer Würde entkleidet, von der Ausübung der prie-sterlichen Verrichtungen ausgeschlossen und von der bischöf-lichen Gewalt entfernt.« Vergebens suchten die beiden Prälatendurch Kaiser Ludwig II. auf den Papst einzuwirken, jaGewalt gegen diesen zu gebrauchen. Der Kaiser Ludwig II.befahl ihnen, in ihre Heimath zurückzukehren, wo Guntharam Grünendonnerstag 864, obgleich excommunicirt, in seinerKathedrale zu Köln den Gottesdienst zu halten und dieheiligen Oele zu weihen wagte, bis er sich endlich auf dieweltliche Verwaltung seiner Diöcese beschränkte, seinem Bru-der Hilduin die geistlichen Funktionen in derselben überlassend,während Teutgaud von Trier und die übrigen lothringischenBischöfe sich dem Spruche des Papstes in Demuth unter-warfen. Der Papst befahl Lothar sogar unter Androhungdes Bannes, die Waldrade zu entlassen und Theotberga wiederaufzunehmen. Diese wurde im August 865 in Douzy beiSedan von dem päpstlichen Gesandten und mehreren neustri-schen Bischöfen ihrem Gemahl übergeben und mit diesemam 15. August d. J. am Mariä Himmelfahrtstage zu Gondre-ville bei Toul gekrönt. Waldrade behielt indessen ihren Ein-fluss auf Lothar, und die Königin, für ihr Leben fürchtend,verlangte nun selbst die Auflösung ihrer Ehe, welche derPapst aber nicht zugab. Dieser starb am 13. November 867vor Erledigung der traurigen Angelegenheit. Sein NachfolgerHadrian II. (868—872) handelte im Geiste seines Vorgängers,nur in milderer Form, und gestattete dem Lothar eine Zu-sammenkunft. Auch nach dieser gab der König die Hoffnungnicht auf, Waldrade als seine Gattin anerkannt zu sehen.Er erkrankte aber auf der Rückreise in Lucca am Fieberund erlag demselben fast mit allen seinen Gefährten am 8.August 869 zu Piacenza. Die Ueberlebenden begruben ihnin einem nahen Kloster. Die Zeitgenossen betrachteten sei-nen unerwarteten Tod als ein göttliches Strafgericht. BeideFrauen, die rechtmässige und die Kebse, beschlossen ihrLeben im Kloster. In dem in Bergkrystall vertieft ausge-