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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Ludwigs des Frommen erste Regentenhandlungen.

Waid, Würmchen (Kermes), Krapp, Wollenkämme, Rauhkar-den, Seife, Schmalz, Geschirre und andere kleinere Bedürf-nisse. «

Durch diese bis auf die anscheinend geringfügigstenDinge sich erstreckende Sorgfalt des Herrschers des grösstenReiches seiner Zeit ist der Samen zu einer Gewerbthätig-keit gelegt worden, welche Achen allmählich wohlhabendmachte. Aber das Zusammentreten der arbeitenden hörigenBevölkerung zu Gesellschaften, Verschwörungen nannte eres, gestattete er nicht; Jahrhunderte vergingen, ehe dies er-laubt wurde, ehe mit anderen Worten diese Bevölkerung auchzu einer bürgerlichen Geltung kam.

Achen seit dem Tode Karls des Grossen bis zum Aussterbender ostfränkischen Karolinger.

Achen unter Ludwig dem Frommen.

Nach dem Heimgange des grossen Kaisers gestaltetesich in der Achener Pfalz manches ganz anders. Ludwigder Fromme gab den ehelichen Schwestern den ihnen zu-kommenden Antheil an der Hinterlassenschaft des Vaters,befahl ihnen aber, sich ungesäumt in die ihnen angewiesenenKlöster zu begeben, da der Bruder ein weniger nachsichtigerBeurtheiler ihres Betragens war, als es der Vater gewesen.Seine noch in zartem Alter sich befindenden HalbbrüderDrogo, Hugo und Theoderich behandelte er liebevoll, machtesie zu seinen Tischgenossen und liess sie in seinem Palasteso lange wohnen, bis wegen des Versuches Bernhardsvon Italien, eines Bruderssohnes Ludwigs, sich unabhän-gig zu machen, Besorgnisse in ihm aufstiegen, sie möchtenspäter Aehnliches unternehmen, und er sie zu Mönchenscheeren und in verschiedene Klöster schicken liess. Wirfinden die beiden älteren Brüder später in hohen Stellungen,Drogo als Bischof von Metz und Erzkapellan, und Hugo alsAbt zweier wichtigen Klöster, S. Quintins und S. Bertins;der jüngste, Theoderich, mag frühzeitig gestorben oder wenigbegabt gewesen sein, denn er kommt in der Geschichte nichtweiter vor.