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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Karls Grab. Karls Bedeutung für Achen.

Erzählung lautet: »Er wurde in Achen in der Kirche derheiligen Gottesmutter, welche er selbst erbaut hatte, begraben.Sein Leichnam wurde, mit wohlriechenden Stoffen versehen,auf goldenem Stuhl sitzend in dem Bogen des Grabes aufge-stellt, mit goldenem Schwer! umgürtet, das goldene Evange-lienbuch mit Händen und Knien haltend, die Schultern gegenden Sessel gelehnt, das Haupt würdig erhoben und mit gol-dener Kette an das Diadem geheftet. In das Diadem wurdeHolz vom heiligen Kreuze gefügt. Man füllte das Grab mitWohlgerüchen, Gewürzen, Balsam und Moschus und mit vielengoldenen Kostbarkeiten. Sein Leichnam wurde mit kaiserlichenGewändern bekleidet und sein Antlitz unter dem Diademmit einem Sshweisstuche bedeckt. Auf den blossen Leib istein Cilicium (Büsserhemd) gelegt worden, welches er heimlichstets trug, und über die kaiserlichen Gewänder wurde diegoldene Pilgertasche gehängt, welche er zu tragen pflegte,wenn er nach Rom ging. Das goldene Scepter und der gol-dene Schild, welche Papst Leo geweiht hatte, hingen vor ihm.Das Grab wurde verschlossen und versiegelt.«

Karls Ruhestätte blieb vom Jahre 814 bis zum Jahre1000 verschlossen. Pfalz und Kapelle erlitten während dieserZeit schwere Drangsale, bei welchen des Grabes, dessenäussere Spur ohne Zweifel absichtlich zerstört worden ist,nicht erwähnt wird: kaum dass in einer Urkunde, welcheKaiser Otto I. von Pavia aus den 1. August 972 zu Gunstender Marienkirche erlässt, angegeben wird, Karl ruhe in Achen,

Mit Recht betrachtet man als die Grundlage der Bedeu-tung Achens die demselben von der Vorsehung geschenktenwirksamen Heilwässer, aber nicht minder kam ihm zuGute die hohe Verehrung, welche zu allen Zeiten dem grossenManne gezollt wurde, der in seiner Mitte ruht. Die Ge-schichte bezeugt es, dass unser Vaterland keinen Herrscherbesessen hat, dem das Wohl seines Volkes mehr am Herzengelegen hätte. Nichts, was dieses zu befördern geeignet war,entging seinem scharfen Blicke. Ackerbau und Viehzucht,Handel und Gewerbe erfreuten sich, wie wir aus den auf unsgekommenen Verordnungen erkennen, gleichmässig seinerFürsorge. Dass diese sich ganz vorzüglich auf den Ort lenkte,der neben seiner Pfalz lag, und auf die Villen in der näheren