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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Kirchenfeste. Geistliche der Pfalzkirche.

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Wenn wir dein Dichter Ermold Glauben schenken dür-fen, dann fand der Gottesdienst mit angemessenem Pompstatt. Nach ihm «ruft nach gewöhnlichem Brauch die Glockezur Feier der Messe, in wunderbarer Ordnung füllt sich dieKirche, welche im Frühlingsschmucke prangt, mit den inrothen Gewändern einherziehenden Geistlichen, Tlieuto ord-net den Chor des den richtigen Gesang vortragenden Clerus,während Adhallvitus, den Stab in der Hand, die zu naheStehenden schlägt, dem Kaiser (Ludwig dem Frommen), derKaiserin (Judith), dem Sohne (Karl) und den Fürsten ehr-furchtsvoll Platz macht.«

s Ueber Zahl und Charakter der Geistlichen der Pfalz-kirche hegen bestimmte Zeugnisse aus der Zeit Karls desGrossen nicht vor, es steht aber wohl fest, dass die Palast-geistlichkeit allmählich zu einer klösterlichen Genossenschaftanwuchs, die westlich der Kapelle wohnte, an deren Wohn-gebäude der Klosterplatz, die Klostergasse ebenso erinnern,wie der Hof, die Hofstrasse an die alte Aula. In der Mer-sener Theilung vom Jahre 870 wird die Abtei Aachen (abbatiade Aquis) als dem Könige Ludwig dem Deutschen zufallendbezeichnet. Die Verordnungen der Synoden, welche 802 und805 zu Achen abgehalten wurden, schreiben vor, dass Klerikerden Canones gemäss und Mönche nach der Regel des hei-ligen Benedict leben sollen. So bezeichnen wir also die Geist-lichen der Palastkirche als Beneclictiner. Die Ausdrücke inden Urkunden des neunten und zehnten Jahrhunderts be-ziehen sich auf das klösterliche Zusammenleben und recht-fertigen diese Benennung.

I Wenn die Chronik von Moissac in Aquitanien zum Jahre813 sagt: Man begrub ihn (Kai-l den Grossen) im Palastzu Achen in der Mutterkirche^(seniore in ecclesia), welche erselbst erbaut hatte, und Einhard im Leben Karls des Grossenvon der Wohnung des Bischofs, domus pontificis, spricht, soscheint damit ein Charakter der Kirche angedeutet zu wer-den, welcher durch die stete Anwesenheit des Hofkapellansoder Hofbischofs entstand und mit dem Tode Karls aufhörte.

I Der neben der Pfalz liegende Flecken war nicht unan-sehnlich bewohnt. Hofleute hatten in demselben Wohnungenund Oratorien oder KapeUen. Aus dem Flecken und den

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