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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Die Pfalz.

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I schers bildete, dessen Reich von der Eider, der Oder, derRaab, von Süditalien, dem Ebro und dem atlantischen Meerebegrenzt wurde, so wird man in derselben dem gewaltigenUmfang des Gebietes entsprechende Wohnräume voraus-setzen. Wenn auch manche Grosse in dem westlich von derPfalz gelegenen Flechen, wie wir bei Einhard erfahren, ihrePrivatwohnungen hatten, so mussten doch neben der zahl-reichen kaiserlichen Familie mit den höheren Beamten undniedern Dienern, fremde Herrscher, von einem, dem Kö-nige Egbert von England, wissen wir, dass er dreizehn Jahream Hoflager Karls verweilte, Gesandtschaften des Abend-und Morgenlandes und sonstige bedeutende Persönlichkeitenbeherbergt werden. Gelehrte Forscher haben nach dem Vor-bilde kaiserlich römischer und kaiserlich byzantinischer Pa-läste mit einem hohen Grade der Wahrscheinlichkeit sichdas Innere unserer Pfalz rekonstruirt. ')

Wie am Ende des neunten Jahrhunderts der Mönch vonSt. Gallen, welcher Geschichtliches und Sagenhaftes überKarl den Grossen zusammenstellte, sich den Empfang grie-chischer Gesandten am Hofe des mächtigen Kaisers vor-stellte, zeigt nachfolgende Schilderung: Die Griechen hattenKarls Liebling, den Bischof Haitto von Basel, der als Ge-sandter nach Constantinopel kam, ungeziemend empfangen.Als Karl erfuhr, dass eine griechische Gesandtschaft an ihnabgeordnet sei, wollte er dem Beleidigten eine Genugthuungverschaffen. Er befahl daher, die Griechen durch die Alpenund durch unwegsame Gegenden eine Zeit lang umher zuführen. Endlich kamen sie erschöpft und von Allem ent-blöst am Hoflager an. Anstatt aber sie dem Kaiser sogleichvorzustellen, führt man sie durch eine Reihe prächtigerGemächer. In jedem finden sie einen der höchsten Beamtenmit zahlreichem Gefolge, das in reiche Gewänder gekleidetist; zuerst den Marschall, dann den Pfalzgrafen, darauf denSeneschalk oder den Aufseher der kaiserlichen Tafel, endlichin einem inneren Gemach den Kämmerer. Jedesmal warfen

') Ich verweise hierbei auf die lehrreiche Schrift unseres am 18.Oktober 1870 verstorbenen Mitbürgers, des Herrn C. P. Bock, welche1843 unter dem Titel das »Aachener Kathhaus« erschien.