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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Die Pfalz.

lehrung seines Volkes. Sein Palast, sei es nun, dass er einenvorgefundenen erweiterte oder einen neuen von Grund auserrichtete, erscheint um das angegebene Jahr 788 vollendet.Nach sorgfältigen Untersuchungen des Bodens und gründ-lichen Forschungen in den geschichtlichen Quellen, welchewir den Herren Nolten und C. P. Bock und Anderen ver-danken, ist man zu der Ueberzeugung gelangt, dass derselbeeinen grossen Theil der mittleren Stadt mit Einschluss derLiebfrauenkirche, welche in den Urkunden stets als im Pa-last liegend aufgeführt wird, und der oberen Bäder, umfasste.Man unterscheidet die obern Thermalquellen, welche dasfrühere Königs-, jetzt Kaisersbad speisen, von den 65 Ruthenentfernt fliessenden unteren Quellen, zu welchen das Cornelius-bad gehört. Diese werden erst im Anfange des dreizehntenJahrhunderts in den Urkunden erwähnt. Die Wohnungen derPfalz nahmen nach den vorhandenen Aufzeichnungen dieHöhe des heutigen Marktes ein und bildeten nach Osten dieAula (der Hof) mit dem Adler, dem Sinnbild der Gewalt, aufder Zinne, nach Westen das Palatium oder die Pfalz. Vondieser ging von Westen aus, wo der Festsaal, die regia war,ein bedeckter Gang nach Süden zu der Palastkirche, welcheKarl der Grosse auf dem weiten, tiefer hegenden Platz vorder Pfalz erbauen liess. Die Unterlage des bedeckten Gan-ges ist noch heute in einem 15 Fuss breiten unterirdischenTonnengewölbe mit fünf Fuss dicken Wänden aus Tuffsteinvorhanden. Dasselbe beginnt unter dem westlichen Theiledes Rathhausgartens und geht unter den nach Westen vomChorusplatze (Katschhof) liegenden Gebäuden bis zur Kirche.Es hat einen Beleg von Blausteinen und zeigt hin und wie-der Spuren von Tünche. Durch Quermauern, welche vonOsten nach Westen gehen, ist es in Unterabtheilungen ge-theilt, welche nun den Wohnungen als Keller dienen. Derüber demselben errichtete hölzerne Gang stürzte zweimal zu-sammen: das eine Mal am Christi Himmelfahrtstage in derletzten Lebenszeit Karls des Grossen, das andere Mal amGründonnerstage 817 unter Ludwig dem Frommen, welcherdabei mit einem Gefolge von etwa zwanzig Begleitern zuBoden stürzte, ohne sich erheblich zu verletzen. Wenn manerwägt, dass die Achener Pfalz den Regentensitz eines Herr-