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1387.
I
II
(Zwischen 1387 und 1393.)
Benfeld.
515. Fridericus episcopus Argentinensis schreibt seinen lieben getreuen dem Meister
und dem Räthe zu Straßburg: „als ir vns verschriben hant von frowe Gertrud vonLandesberg, Anshelmes Schenröbelins vnd Hennis von Ettenheim, uwer burger wegen,wie sü kouft habent vff vnserm dorfe, twinge vnd ban Herboczheim ierlich gülte vndgelt, als ir briefe wisent, die sü dar vber hant, vnd düncke sü dar vmb nit, das süvmb ir habende gut dage leisten süllent; lieben getrüwen, do wissent ir wol, wiedaz selbe dorf, twinge vnd ban an vns vnd an vnser stift nuwelinges verfallen istvon dodes wegen gref'e Johans selige von Fürstenberg, dem got gnade."Geben zu Benfeit des mittewüchen nach Oculi.
Das aufgedrückte Siegel des Ausstellers.Pap. Or. Stadtarchiv StrassBurg.
1381, Febr. 12. Fürstenberg.
516. Graf Heinrich IV. von Fürstenberg beschwört der Stadt Vöhrenbach ihre Rechte.
Wir graff Hainrich, herr zw Furstemberg vnd landtgraff in Bar, thun kundtvnd verjehent öffentlichen menigklichem mit vrkundt diß gegenwertigen briefs für vnsvnd für alle vnsere erben vnd nachkomen, das wir vnsern lieben getrewen burgern,dem schultheissen vnd dem rath vnd der gemeinde vnser statt zu Verenbach vndallen denen, die zu in gehörent, ein gelerten eidt mit vfferhaben handen vnd fingernvnd mit gelerten worten zu den heiligen leiblichen gethon vnd geschworen haben onalle geuerde, alle iren recht getrewlichen ze haltendt vnd zu behaltend, die sie vonalter herpracht vnd gehabt hond vnd sie an vns auch herkomen seindt, vnd dieselbenvon Ferenbach dawidder vnd vber recht keins wegs drengen weder an ir leib nochan ir gut, sunder noch sament, on alle geuerdt. Vnd sindt diß derselben vnser stattFerenbach alten recht: des ersten, das die selben vnsere burger von Ferenbach vnsoder welcher dann herr da ist, alle j'ar von rechts wegen geben vnd raichen sollentane allen vnsern schaden sechs marck silbers lautters vnd lötiges Freiburger brandesvnd gewäges, drey mark vff sanct Walpurgen tag dem Maytag ] ) vnd drey marck vffsanct Martins tag 2 ) on alle geferde vns oder welcher dann dasselbst zu Verenbachherr ist; dem sol auch der hoffstatt zins derselben stat Verenbach jerlichen vff dieweyhennachten volgen vnd werden, auch on alle geuerde. Es solnt a ) auch zwelfrichter allwegen zu Verenbach sein vnd ein schulthes, dye das gericht zu den hei-